Bei der „Schlichtungsstelle Post“ der Bundesnetzagentur gingen 2020 deutlich mehr Anträge ein.
Das merklich wachsende Paketvolumen führt auch zu mehr Schwierigkeiten und Problemen bei der Zustellung. Dem aktuellen Tätigkeitsbericht der behördlichen Verbraucherschlichtungsstelle zufolge stieg die Anzahl der zu bearbeitenden Schlichtungsfälle wegen Konflikten bei der Lieferung von Post- und Paketsendungen im letzten Jahr um 28 Prozent an: 1.861 Anträge reichten Verbraucher bei der Bundesnetzagentur ein. Im Jahr 2019 waren es 1.453 Schlichtungsanträge. Zu Beginn des aktuellen Jahres verzeichnete die Behörde zudem nochmals einen leichten Anstieg.
„Die Antragszahlen machen deutlich, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher Hilfe benötigen – gerade mit Blick auf den häufig geringen Streitwert, der den Gang vor Gericht erschwert“, kommentiert die Behörde zu dieser Entwicklung.
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