Der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) will weiterhin eine Senkung des aktuellen Briefportos erreichen.
In einem Antrag fordert der Paketverband aktuell die Bundesnetzagentur dazu auf, die letzte Erhöhung des Briefportos seitens der Deutschen Post zu korrigieren, die seit dem 1. Juli 2019 und voraussichtlich bis 2021 gilt.
Die Branchenorganisation, in der u. a. die Logistiker DPD, GLS und Hermes vertreten sind, beruft sich hierzu auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig vom 27.05.2020, dass sie selbst erstritten hat. Dem Gericht zufolge war die Portoerhöhung zwischen 2016 und 2018 rechtswidrig. „Nach dem Urteil ist klar, dass auch das aktuelle Briefporto rechtswidrig ist“, erklärt Marten Bosselmann, Vorsitzender des BIEK, laut einer Verbandsmeldung. So hatte der Verband kürzlich deswegen auch eine Klage beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht.
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