Zwar wurden bei Güterverkehrskontrollen im ersten Halbjahr 2020 mehrere Tausend Verstöße festgestellt, wesentliche Veränderungen durch die Coronakrise gab es aber nicht.
Regelmäßig kontrolliert das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) Fahrzeuge auf deutschen Straßen auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, monatlich finden Schwerpunktkontrollen und darüber hinaus Unternehmenskontrollen statt. Vom 1. Januar bis 30. Juni 2020 prüfte das BAG insgesamt 54.216 Fahrzeuge im Hinblick auf güterkraftverkehrsrechtliche Vorschriften und zählte dabei 3.024 Verstöße. Dies meldet die Verkehrssrundschau mit Verweis auf die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion.
Die FDP hatte wegen des steigenden Wettbewerbdrucks aufgrund zurückgehender Aufträge während der Coronakrise mehr Delikte für möglich gehalten: So wären zwischenzeitlich seitens der Logistiker nicht nur äußerst günstige Angebote am Markt gewesen, regionale Kontrollen des BAG sowie der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) hätten immer wieder Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten bzw. gegen die Vorschriften bei der Mindestlohnzahlung offenbart.
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