Für die Einfuhr billiger Produkte aus dem EU-Ausland muss bald deutlich mehr gezahlt werden. Eine Änderung der Einfuhrumsatzsteuer macht es möglich. Allerdings wurde der Termin nun nach hinten verschoben.
Bisher konnten niedrigpreisige Waren aus Nicht-EU-Ländern relativ billig erstanden werden. Besonders die sogenannten „China-Pakete“ konnten so ohne zusätzliche Gebühren importiert werden. Bald ist damit allerdings Schluss. Die aktuell noch vorherrschende Steuerfreigrenze von 22 Euro, welche besagt, dass erst ab einem Warenwert von 22 Euro die Einfuhrumsatzsteuer anfällt, wird es ab dem kommenden Jahr nicht mehr geben.
Dann muss bereits ab dem ersten Cent die Steuer gezahlt werden. In einem kleinen FAQ dazu schreibt die Deutsche Post als Erklärung: „Die EU Kommission begründet diese Maßnahme damit, dass eine steuerrechtliche Bevorzugung von ausländischen Versandhändlern verhindert und die heimische Wirtschaft gestärkt werden soll. Ebenfalls soll durch die Neuerung dem Mehrwertsteuerbetrug Einhalt geboten werden.“
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