Der Bund plant eine Kfz-Steuererhöhung für Benziner. Allerdings gibt es für den neuen Vorstoß von verschiedenen Seiten erhebliche Kritik.
Besitzer von Spritschluckern und PS-starken Autos müssen ab kommenden Jahr wohl tiefer in die Tasche greifen. Der Bund plant eine Reform der Kfz-Steuer, welche vorsieht, die CO2-Komponente in der Steuer für Neuwagen deutlich auszuweiten. In dem Gesetzentwurf heißt es laut Reuters: „Wenn ein Auto mehr als 195 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt – wie etwa ein Sportwagen oder schwerer SUV – wird jedes Gramm über dieser Grenze mit vier Euro belastet. Das ist rund das Doppelte von dem, was derzeit fällig wird. Wenn ein neues Fahrzeug bis 95 Gramm ausstößt, muss dafür kein Zuschlag bezahlt werden. Darüber steigt der Zuschlag in fünf Stufen an.“
Während sich im Zuge der Reform an der Hubraum-Komponente nichts ändert, wird der CO2-Aufschlag angehoben. „Die höhere Gewichtung der CO2-Komponente setzt Anreize für innovative klimaschonende Mobilität, die perspektivisch bezahlbar bleibt“, so im Gesetzesentwurf zu lesen. Bei einem Neuwagen bis 115 Gramm CO2-Ausstoß soll sich demnach der Steuersatz um zwei Euro erhöhen, bis 135 Gramm sind es 2,20 Euro, bei 176 bis 195 Gramm sind es 3,40 Euro. Die höchste Grenze liegt bei 195 Gramm. Liegt der Wert höher, wird ein Maximalbetrag von vier Euro fällig.
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