Seit Ende April gilt die Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO). Die neuen Regeln gefallen vor allem Autofahrern nicht – wer hätte das gedacht.
Seit gerade mal drei Wochen gilt die neue StVO. Jetzt fand eine Online-Petition mit dem Namen „Führerschein-Falle der #StVO-Novelle rückgängig machen“ über 140.000 Unterstützer. Kern der Kritik sind die Neuregelungen für höhere Strafen bei zu schnellem Fahren. So gilt seit 28. April bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 km/h innerorts und 26 km/h außerorts künftig eine Bestrafung mit einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten im Fahreignungsregister, auch die Bußgelder wurden erhöht. Zuvor lag die Grenze innerorts bei einer Übertretung von mind. 31 km/h mehr auf dem Tacho, außerorts bei 40 km/h zu viel.
Die Petitionsunterzeichner sind der Auffassung: „Die Erhöhung aller Bußgelder, insbesondere derer bei bereits kleinsten Geschwindigkeitsüberschreitungen, ist nicht nur übertrieben, sondern sendet auch absolut falsche Signale“ und weiter: „Gerade in Zeiten wie diesen sind Solidarität und Zusammenhalt in der Gesellschaft gefragt“. Des Weiteren sei die Zahl der Verkehrstoten in 2019 auf dem niedrigsten Level überhaupt, weshalb es keine Notwendigkeit für eine übermäßige Strafe gäbe. Und überhaupt: „Wir haben gute Autos, gute Autofahrer, gute Straßen und Autobahnen in Deutschland.“
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