Wegen der Wurfsendung „Einkauf aktuell” droht der Deutschen Post bald Ärger. Bundesweit wollen in den nächsten Tagen etwa zehn Personen gesondert Klage gegen den Logistiker einreichen. Unterstützt wird dies von der Initiative „Letzte Werbung“.
Jede Woche erhalten rund 20 Millionen Haushalte in Deutschland die Wurfsendung „Einkauf aktuell” der Deutschen Post. Diese in Plastikfolie eingeschweißten Heftchen mit Angeboten und Aktionen unterschiedlicher Supermärkte sind einer Stuttgarterin schon länger ein Dorn im Auge. Anne Venugopal hat sich bereits mit einem Einschreiben an den Bonner Konzern gewandt, um den Erhalt der Werbeblättchen zu stoppen, allerdings ohne Erfolg. Nun strebt sie eine Klage an. „In unserem Haus leben 27 Parteien. Neben den Briefkästen steht ein großer Mülleimer. Bei uns wird die ‚Einkauf aktuell’ zu 100 Prozent direkt nach Erhalt weggeschmissen“, erklärt die 34-Jährige laut der Stuttgarter Zeitung. Konkret geht es ihr um die Massen an Müll, welche durch die Wurfsendung der Deutschen Post entstehen. Jährlich sollen rund 33 Kilogramm Werbung in jedem Briefkasten landen.
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