Nachdem der Frachter MSC Zoe mehrere Container mit Gefahrengut auf stürmischer See verloren hat, fordert die Bundesregierung nun entsprechende Konsequenzen.
Die rund 270 Container, welche der Frachter MSC Zoe bei einem schweren Sturm vergangene Woche auf der Nordsee verloren hat, werden aktuell von der Wasserschutzpolizei im deutsch-niederländischen Grenzgebiet gesucht. Nun hat sich auch die Bundesregierung zu Wort gemeldet und fordert entsprechende Maßnahmen als Konsequenz aus der Havarie. So sollen Container künftig mit Peilsendern versehen werden, um diese künftig bei einem ähnlichen Fall schneller auffinden zu können. „Als Bundesregierung setzen wir uns aktiv dafür ein, dass es zu einer Einigung für den Einsatz von Peilsendern auf internationaler Ebene kommt“, wird Norbert Brackmann, Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, beim Focus zitiert.
Konkret geht es um Gefahrgutcontainer, die bei einer Havarie so schnell wie möglich gefunden werden müssen, „damit der Inhalt nicht ins Meer abgegeben wird. Je schneller die Container auffindbar sind, umso besser“, so Brackmann weiter.
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