Die EU-Verkehrsminister haben sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Lkw-Fahrern eingesetzt und neue Sozialstandards aufgestellt. Diese beinhalten unter anderem ein absolutes Kabinenschlafverbot.
Lkw-Fahrer sollen künftig eine deutliche Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen erfahren. Dafür setzen sich jetzt die EU-Verkehrsminister ein und haben neue Sozialstandards entwickelt. So soll es unter anderem EU-weit gleiche Löhne für alle geben, wird also die gleiche Arbeit am selben Ort verrichtet, erhalten die Angestellten auch den gleichen Lohn, wie Österreichs Verkehrsminister Norbert Hofer in Brüssel mitgeteilt hat. Damit soll es Firmen erschwert werden, künftig Lohn-Dumping zu betreiben.
Außerdem soll es den Fahrern verboten werden, im Fahrerhaus der Transporter zu übernachten. Stattdessen sollen die Dienstleister künftig dazu verpflichtet werden, die Kosten einer Unterkunft für ihre Fahrer zu tragen, wie in der LVZ zu lesen ist. „Es gibt ein absolutes Kabinenschlafverbot. In der ganzen EU, und zwar ohne Ausnahme", wird Hofer bei der Tagesschau zitiert. Und: „Wir wollen ein Ende des Nomadentums in Europa." Wie Prof. Dirk Engelhardt vom Bundesverband Güterkraftverkehr beim MDR betont, bezieht sich diese Regelung allerdings nur auf die regelmäßige wöchentliche Ruhezeit, die mindestens 45 Stunden betragen muss. „Die tägliche Ruhezeit darf nach wie vor im Fahrzeug verbracht werden", heißt es von ihm weiter.
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