Die Klagewelle gegen das Lkw-Kartell beginnt. Die ersten beiden Verfahren sind in dieser Woche gestartet, allein vor der 37. Zivilkammer am LG München I sind mehr als 80 Verfahren anhängig.
Wegen einer Beteiligung am Lkw-Kartell laufen seit diesem Mittwoch die ersten beiden Schadensersatzklagen gegen die Lastwagenhersteller MAN und Iveco Magirus vor dem LG München I. Es handelt sich um Kartellschadenersatzklagen von einer Spedition und deren Tochterunternehmen in Berlin (AZ.: 37 O 22741/16) sowie vom Münchener Rechtsanwalt Peter Gauweiler von der Kanzlei Bub Gauweiler & Partner, der die Forderungen einer weiteren Spedition übernimmt (AZ.: 37 O 22737/16). MAN und Iveco Magirus hätten den Klägern mehrere hundert Lastwagen überteuer verkauft. Die Lkw-Hersteller weisen die Forderungen als unbegründet zurück. Im ersten Verfahren geht es um 62 Erwerbsvorgänge, im zweiten um 482, wie das Gericht LTO zufolge mitteilt.
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