Für grenzüberschreitende Paketzustelldienste gibt es jetzt eine neue Verordnung. Bereits gestern Abend konnten die Verhandlungsführer der EU eine vorläufige Einigung erzielen.
Die Preisgestaltung für die grenzüberschreitende Paketzustellung soll transparenter und bezahlbarer werden. Dies ist eines der wichtigen Kernpunkte, über die sich die EU jetzt verständigen konnte. Die neue Verordnung soll Käufern und vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen einen fairen und sicheren EU-weiten Handel ermöglichen und ist ein Teil zur Förderung des Internethandels.
„Hohe Zustellpreise sind ein großes Problem für Verbraucher und Unternehmen, insbesondere für die KMUs. Mit größerer Transparenz und einer stärkeren Rolle der Regulierungsbehörden gehen wir dieses Problem nun an. Dies ist ein weiterer Erfolg bei der Entwicklung des Internethandels in der EU, nach einer Reihe von Vereinbarungen für einen stärkeren Verbraucherschutz, einer Vereinfachung der Mehrwertsteuervorschriften und der Bekämpfung ungerechtfertigten Geoblockings. Ich danke dem Europäischen Parlament und dem estnischen Ratsvorsitz für ihre Bemühungen, diese Einigung zu erzielen“, wird Andrus Ansip, Vizepräsident für den digitalen Binnenmarkt, in der entsprechenden Pressemeldung zitiert.
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