Der Vorwurf, hiesige Zustellfirmen würden ihre Mitarbeiter mit Niedriglöhnen abspeisen, ist nicht neu. Ein ausländischer Fahrer wehrt sich jetzt dagegen und hat gegen die Deutsche Post Klage eingereicht.
Alle Jahre wieder kommt vor dem besinnlichen Weihnachtsfest die stressige Vorweihnachtszeit. Auch in diesem Jahr werden bei der Geschenkejagd Logistiker wie DHL, Hermes und Co. wieder an ihre Grenzen stoßen. Besonders auf die Zusteller kommt jetzt die heiße Phase des Jahres zu. Die Kritik, dass Paketboten für diese Arbeit nicht gerecht entlohnt werden, ist nicht neu. Jetzt wehrt sich ein ausländischer Fahrer dagegen und verklagt die Deutsche Post. Wie der Stern mit Verweis auf die Süddeutsche Zeitung schreibt, ist der Tscheche bei einem ausländischen Subunternehmen der Deutschen Post angestellt, verteilt aber hierzulande die Briefe und Pakete. Dafür soll er monatlich ein Grundgehalt von 550 Euro bekommen und liegt damit weit unter dem deutschen Mindestlohn.
Vor dem Amtsgericht Bonn hat er nun Klage gegen die Deutsche Post eingereicht und will sich sein fehlendes Gehalt von 8302,50 Euro einklagen, dass ihm seiner Meinung nach noch für seine Tätigkeit im Zeitraum Oktober 2015 bis August 2016 zusteht.
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