Waberer’s ist jetzt gerichtlich gegen das Lkw-Kartell vorgegangen. Über mehrere Jahre hinweg sollen große Lastwagen-Hersteller untereinander Preisabsprachen getätigt und Kunden damit betrogen haben. Das Unternehmen reichte nun Klage beim Landgericht München ein.
Der ungarische Transport- und Logistikdienstleister Waberer’s fordert Schadensersatz. Wie die Verkehrsrundschau jetzt berichtet, hat man gegen das Lkw-Kartell beim Landgericht München Klage eingereicht. Zwischen 1997 und 2011 soll es unter den großen Lastwagen-Herstellern zu Preisabsprachen gekommen sein. In dieser Zeit ließ auch Waberer’s mehrere Tausend Lkw von den involvierten Unternehmen anfertigen. Ob dem Logistikdienstleister dadurch ein finanzieller Schaden entstanden ist, muss nun das Landgericht München prüfen. „MAN, Daimler, DAF, Iveco und Volvo/Renault haben sich insgesamt knapp 14 Jahre über ihre Bruttopreise und die Weitergabe der Kosten für neue Umweltstandards an die Kunden abgestimmt“, erklärte Alex Petrasincu, einer der Anwälte von der Kanzlei Hausfeld, die für das Verfahren von Waberer’s beauftragt wurde.
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