Neuer Zuschlag beim DHL-Kleinpaket

Veröffentlicht: 24.07.2025
imgAktualisierung: 24.07.2025
Geschrieben von: Redaktion
Lesezeit: ca. 1 Min.
24.07.2025
img 24.07.2025
ca. 1 Min.
Gelbe Pakete mit DHL-Logo
Belish / Depositphotos.com
DHL-Kunden müssen beim Versand des Kleinpakets künftig noch sorgfältiger sein, andernfalls droht eine neue Gebühr.


Mit dem DHL-Kleinpaket können Geschäftskunden des Logistikers verhältnismäßig günstig kleine Waren verschicken. Zu den normalen Versandkosten kommen allerdings noch einige Zuschläge. Diese Liste wurde jetzt um eine weitere Gebühr erhöht. Wie uns DHL auf Nachfrage bestätigt hat, wurde zum 1. Juli ein Leitcodierentgelt in Höhe von 0,49 Euro für das Kleinpaket vertraglich eingeführt. Laut der Konzernsprecherin erfolgt die Abrechnung der neuen Gebühr allerdings „erst zu einem deutlich späteren Zeitpunkt.“

Das Codierentgelt, sowohl für das DHL Kleinpaket als auch für die DHL Retoure, wird dann erhoben, wenn der Leit- bzw. Routingcode fehlerhaft oder nicht lesbar ist oder komplett fehlt.

DHL begründet neue Gebühr mit zusätzlichem Aufwand

„Um die gewünschte hohe Qualität beim Kleinpaket zu erbringen, müssen wir sicherstellen, dass wir die Versandlabel der Kleinpakete, insbesondere den Leitcode, in unseren Sortierzentren auslesen können“, erklärt die DHL-Sprecherin die Prozesse. „Kann die Sendung nicht maschinell gescannt werden, z. B. weil Leitcode und Adresse nicht auf derselben Paketseite aufgebracht sind, muss die Sendung händisch nachbearbeitet werden, wodurch zusätzliche Kosten entstehen.“

Der Logistiker stellt eine Liste mit allen Entgelten bereit:

 Screenshot DHL PDF 24.07.2025 9:00 Uhr

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 24.07.2025
img Letzte Aktualisierung: 24.07.2025
Lesezeit: ca. 1 Min.
Artikel weiterempfehlen
Redaktion

Redaktion

KOMMENTARE
13 Kommentare
Kommentar schreiben

Klaus
02.08.2025

Antworten

"Das Codierentgelt, sowohl für das DHL Kleinpaket als auch für die DHL Retoure, wird dann erhoben, wenn der Leit- bzw. Routingcode fehlerhaft oder nicht lesbar ist oder komplett fehlt." Wie verhält es sich eigentlich, wenn der Leit- bzw. Routingcode durch äußere Umstände nicht mehr lesbar ist? Also, wenn durch das Schmeißen von Paketen, durch Regen oder anderen Umständen das Versandetikett beschädigt wurde. So wie teilweise mit den Paketen umgegangen wird, ist es unumgänglich, dass Versandetiketten beschädigt werden.
Murat
29.07.2025

Antworten

Wir haben ein Produkt im Sortiment, das aufgrund von Größe und Gewicht in zwei Paketen versendet wird – jeweils mit unterschiedlichen Dienstleistern: eines mit DHL, das andere mit UPS. Es ist erstaunlich, wie oft DHL genau die gleiche Adresse nicht finden kann, im Vergleich zu UPS. Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass DHL nur noch Analphabeten oder arbeitsscheue Leute einstellt.
Hannelore
25.07.2025

Antworten

Unmöglich DHL wird immer teurer und die Leistung wird immer Schlechter 🥲
Schulz
25.07.2025

Antworten

Ein Kleinpaket versendet, zurückgekommrn, Adresse sei nicht gefunden worden, dann erneut mit selbiger Adresse versendet, Hermes stellt zu. Gleiches galt gestern für Brief, bei dem Postbote nicht wusste, das man auch diesen an Paketstation versenden kann, hier wird massiv das Monopol ausgenutzt und Leute, die keine Ahnung haben U vlt nicht mal vollends lesen umschreiben können, en masse eingestellt, der dumme Kunde muss zahlen, bin verärgert
oejendorfer
25.07.2025

Antworten

Wir haben oft bei Kleinpaket, dass der Kunde einen Ort angibt, der nicht in der Leitcodierliste ist. Post/DHL sagt aber, das das Kleinpaket trotzdem versendet werden kann. Dann werden automatisch die 0,49 € fällig. Frage an die Redaktion; gibt es von DHL eine Leitcodierliste, damit im Geschäftskundenportal von uns ggf. der richtige Leitcod nachgetragen werden kann. -- Geld sparen -- tschüss wolfgang
JJP
25.07.2025

Antworten

Wenn DHL so schnell mit der Verbesserung der immer schlechter werdenden Leistungen wäre, als mit der Erfindung oder Erhöhung der Gebühren wäre es ja schön. Aber da kann man nur noch den Kopf schütteln.
K.I
25.07.2025

Antworten

Meinung: Im erfinden von Gebühren ist DHL genau so kreativ wie Amazon. Einfach nur noch lächerlich diese angeblichen Manager. Habe einen Bekannten der bei DHL als Fahrer angestellt ist. Der lacht sich permanent über die Aussagen und Begründungen der Preiserhöhungen weg! Von den angeblichen Problemen die angeführt werden hat er noch nie etwas bemerkt bzw. wurde auch noch nie etwas unter den Kollegen thematisiert! Alles unfassbar scheinheilig. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert!
Harald Otto
25.07.2025

Antworten

Die Post hat nur eins im Kopf - Gewinnmaximierung, denn schließlich müssen Aktionäre weltweit glücklich sein. Da es keine brauchbaren Mitbewerber gibt wird die Kuh weiterhin gemolken solange sie Milch gibt. Man kann die Kosten immer nur weitergeben und der Verbraucher ist der Geschädigte. Mal sehen wie lange das System noch funktioniert. Sicher wird China auch hierfür bald eine günstige Lösung anbieten...
Andreas
25.07.2025

Antworten

Sollen wir auf jedes DHL-Paket / Kleipaket ein paar 2-Euro-Münzen kleben ? Da kann DHL sich dann bei jedem Weiterverarbeitungs-Schritt eine Münze als Trinkgeld und Zeichen unserer Wertschätzung abknibbeln. Aber dann dauert die Zustellung wahrscheinlich noch länger. Schon eigenartig, dass die ganzen Unzulänglichkeiten des Konzerns immer zu Lasten der Geschäftskunden abgerechnet werden. Weiter so...
m_bz
25.07.2025

Antworten

Wer seine Prozesse bei den Paketdiensten im Griff hat wird auch damit keine Probleme haben und kein Codierentgelt zahlen müssen. Kleinpaket ist ein sinnvoller Service allerdings nicht bei den aktuellen Laufzeiten zwischen 2-7 Werktagen, das ist durch die umständliche Sortierung DHL hausintern einfach zu lang. Abhängig je Region, ist klar. Die 8cm ggü zuvor 5cm sind auch sehr gut. Jetzt noch auf 1,5, besser 2kg erhöhen.
oejendorfer
25.07.2025
m_bz du hast vergessen, dass die Kunden uns oft eine adresse angeben, die nicht zu Leitcod past. ""trotzdem haben wir unsere Prozesse im Griff""
cf
25.07.2025

Antworten

Für die "gute Laune" suche ich mir immer DIE Aussage des Tages zum lachen. Es ist noch früh, aber heute ist es "Um die gewünschte hohe Qualität beim Kleinpaket zu erbringen". Gerade bei diesem Sendungstyp gibt es derartige Zustellverzögerungen, dass da wohl niemand von hoher Qualität sprechen kann - und ja, ich verstehe es, dass DHL eine korrekte Datenlieferung haben will um bestmöglich zustellen zu können, aber dann würde ich bei korrekt Codierten Sendungen auch eine entsprechend schnelle Zustellung erwarten.
Helmut Thielen
24.07.2025

Antworten

Hallo Frau Fleming, das ist nichts gegen die Preissteigerung bei Päckchen, die wir häufiger mal bei Sendungen ins Nicht-EU-Ausland verwendet haben, da wesentlich günstiger als Pakete. DHL hat hier die Preise um 4 € erhöht, was zB bei Päckchen XS nach Übersee einer Preissteigerung von über 40 % entspricht. Dafür ist nun die Möglichkeit der Zusatzversicherung (und damit einer verfolgbaren Sendungsnummer) für 4 € zusätzlich ersatzlos gestrichen worden. Ich habe bei DHL nachgefragt, das ist so: Massive Preiserhöhung (unter dem Label: Vereinheitlichung der Versandregionen) bei gleichzeitiger Reduzierung von kostenpflichtigem zusätzlichem Service. Diese Inflation auch wieder: Viele Grüße Helmut Thielen