Der Winter sorgt in Deutschland derzeit für frostige Temperaturen, Schneefälle und glatte Straßen. Auch für die kommenden Tage warnen Experten vor einer herausfordernden Wetterlage – die voraussichtlich auch die Zustellung von Briefen und Paketen mancherorts erschweren dürfte.

Paketzustellung: Zur Not per Fuß

Schon jetzt könne es vereinzelt zu verspäteten Sendungen kommen, wobei sich die Lage weiter verschärfen dürfte: Sturmtief „Elli“ soll bereits in der kommenden Nacht für teils kräftige Schneefälle sorgen. Stürmische Winde und Regen, der zu Glatteis führen kann, erschweren die Lage. Im Einzelfall könne es „zu Verzögerungen kommen, insbesondere bei Schnee, Eisglätte oder wenn Straßen und Wege noch nicht vollständig geräumt sind“, erklärt DHL gegenüber T-Online. Größere Einschränkungen gebe es derzeit dennoch nicht.

Um Zustellerinnen und Zusteller auf extreme Wetterlagen vorzubereiten, setzt der Logistiker spezielle Fahrtrainings an. Allerdings sind auch dieser Maßnahme – etwa bei ungeräumten Straßen – Grenzen gesetzt. Notfalls müssten Sendungen in solchen Fällen beispielsweise mit Karren per Fuß zugestellt werden.

Gute Vorbereitung im Einzelhandel

Generell sieht sich der Handel jedoch offenbar gut für die aktuelle Wettersituation gerüstet: „Der Einzelhandel in Deutschland ⁠und seine Logistikketten ‍sind auf Schnee und Eis im Winter hervorragend vorbereitet“, kommentierte Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) laut Reuters. Einige Händler mit saisonal relevanten Sortimenten, wie etwa Winterbekleidung und -accessoires, dürften sogar profitieren und erhöhte Umsätze verzeichnen.

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