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Weniger Streit um verschwundene Pakete: DPD führt Foto-Nachweis bei Abstellgenehmigung ein

Veröffentlicht: 21.04.2026
imgAktualisierung: 21.04.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
21.04.2026
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ca. 2 Min.
DPD-Transporter
ifeelstock / Depositphotos.com
DPD fotografiert künftig in vielen Fällen den Ablageort, wenn ein Paket mit Abstellerlaubnis zugestellt wird.


Wer bei DPD eine dauerhafte Abstellgenehmigung hinterlegt hat, kann Pakete auch bei Abwesenheit empfangen. Neu ist, dass der Zusteller den gewählten Ablageort ab sofort in vielen Fällen fotografiert, wie es bei Paketda heißt. Das Bild soll dokumentieren, dass die Sendung tatsächlich dort deponiert wurde. Anschließend informiert DPD den Empfänger wie gewohnt über die erfolgreiche Zustellung.

Kein neues Konzept – aber ein Schritt nach vorn

Fotobelege bei Abstellungen sind in der Branche nicht unbekannt. Amazon nutzt diese Methode bereits seit Jahren, und auch UPS Deutschland setzt sie ein – allerdings nicht flächendeckend bei jeder Zustellung. DPD zieht damit nach und erweitert die Transparenz für Empfänger.

Adressverifizierung als zweite Neuerung

Parallel dazu hat DPD eine Adressverifizierung eingeführt. Wer erstmals eine dauerhafte Abstellgenehmigung einrichten möchte, erhält vorab einen Brief mit einem Code an die hinterlegte Anschrift. Erst nach Eingabe dieses Codes auf der DPD-Website wird die Genehmigung aktiviert. Das soll verhindern, dass Abstellerlaubnisse für fremde Adressen missbraucht werden.

Weniger Streitfälle – aber kein lückenloser Schutz

Beide Maßnahmen dürften in erster Linie dazu beitragen, Reklamationen rund um angeblich verschwundene Pakete zu reduzieren. In der Praxis kommt es regelmäßig vor, dass Empfänger eine Sendung trotz angeblicher Zustellung nicht auffinden können. Ein Foto macht es für Zusteller schwieriger, Pakete im Lieferwagen zu behalten und dennoch als zugestellt zu scannen. Einen lückenlosen Beweis liefert das Bild jedoch nicht – theoretisch könnte ein Paket nach der Aufnahme wieder mitgenommen werden.

Für Empfänger kann ein Foto gleichwohl hilfreich sein: Bisweilen lässt sich darauf erkennen, dass ein Paket an einem unerwarteten Ort abgelegt wurde, etwa im Garten eines Nachbarn.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 21.04.2026
img Letzte Aktualisierung: 21.04.2026
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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Bianca
22.04.2026

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Ganz ehrlich... was ein Quatsch. Auch ohne Abstellgenehmigung werden die Pakete einfach vor die Tür gestellt. Ich hatte richtig ärger deswegen. Der Fahrer meinte, das das Paket an einem sicheren Ort abgestellt worden ist. Mein Geschäft liegt an der Hauptstraße und ist weg gekommen. Zudem hat der Fahrer in meinem Namen unterschrieben das ist Urkundenfälschung. Hier wird nichts mehr abgestellt... zumindestens von DPD. DPD macht eh was sie wollen egal ob mit oder ohne Abstellgenehmigung.