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Temu automatisiert Versandprozesse mit Packlink

Veröffentlicht: 11.09.2025
imgAktualisierung: 11.09.2025
Geschrieben von: Ricarda Eichler
Lesezeit: ca. 2 Min.
11.09.2025
img 11.09.2025
ca. 2 Min.
Ein Mann sitzt an einem Rechner und sieht Tabellen an. Im Hintergrund ein Paketlager.
Gerodenkoff / Depositphotos.com
Temu hat sich mit Packlink europäische Verstärkung geholt. Händler:innen sollen Versandprozesse jetzt einfacher planen können.


Der chinesische Online-Marktplatz Temu baut sein Partnernetzwerk in Europa weiter aus. Mit dem Logistikdienst Packlink soll jetzt der Versand vereinfacht werden. Durch die Integration können Händler:innen Preise und Versandzeiten verschiedener lokaler KEP-Dienste miteinander vergleichen und automatisieren.

Zentrale Versandsteuerung direkt über Temu

Die neue Versandlösung steht Marktplatzteilnehmenden innerhalb der EU sowie Großbritannien ab sofort zur Verfügung, wie es in der Pressemitteilung zur Partnerschaft heißt. Im Rahmen der Packlink-Auftragsverwaltung lassen sich für die angebotenen Produkte Versandoptionen vergleichen und je nach Wunsch Automatisierungen hinterlegen. Bei Verkauf wird dann automatisch ein Auftrag beim hinterlegten Versanddienst gestartet.

Einen Fulfillmentdienst ersetzt Packlink dabei nicht. Es handelt sich um eine reine Softwarelösung, welche Versandprozesse zentral abbildet und steuern lässt. Durch spezielle Konditionen mit den Versanddiensten sollen zudem Einsparungen möglich sein. Gerade kleinen Unternehmen kann die Lösung so beim Überblick über internationale Versandkonditionen behilflich sein.

Temu setzt weiterhin auf Europa

Packlink hat seinen Sitz in Madrid, arbeitet jedoch mit Versanddiensten in ganz Europa zusammen. Zuvor mussten Temu-Händler:innen ihre Paketdienste selbst oder über externe Drittanbieter beauftragen. Dabei kooperiert Temu ebenfalls mit lokalen Logistikdiensten, in Deutschland beispielsweise der Mail Alliance, oder der Poste Italiene in Italien. Zudem gibt es eine gemeinsame Absichtserklärung Temus mit der DHL, gemeinsam vor allem kleine und mittelständische Unternehmen zum internationalen Versand zu befähigen.

Spätestens seit den Zollstreitigkeiten zwischen China und den USA wird deutlich, dass Temu, wie auch andere chinesische Konzerne, Europa immer stärker in den Fokus rückt. Einen wichtigen Hebel für den hiesigen Erfolg stellen lokale Händler:innen dar. Temu möchte auf lange Sicht 80 Prozent seines Gesamtumsatzes innerhalb Europas durch lokale Unternehmen erzielen. Kooperationen, wie die neuerliche mit Packlink, sollen dabei helfen.

Veröffentlicht: 11.09.2025
img Letzte Aktualisierung: 11.09.2025
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Ricarda Eichler

Ricarda Eichler

Ricarda berichtet über digitale Themen und spricht in Interviews und Podcasts mit spannenden Stimmen aus der Branche.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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cf
12.09.2025

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Meinung: Wer sich als Händler schon amazon unterworfen hat, kann seinen Kniefall jetzt auch vor Temu machen und sich abzocken lassen - oder wacht auf und löst sich langsam aus diesen Knechtschaften. Aber vermutlich ist das Argument der meisten, dass es nicht anders geht und dann lesen wir hier künftig nicht mehr nur täglich Beiträge wie schlimm amazon ist, sondern dann kommt das geschimpfe über temu noch dazu - wie immer: bis einer weint... Irgendwie hat das ganze aber auch eine gewisse Art von Humor, oder es liegt nur daran, dass ich langsam alt werde und mich davon nicht mehr so beeindrucken lasse...