Ab dem 2. März 2026 gelten bei Hermes neue Preise für den Privatversand. Betroffen sind bestimmte Sendungen, die national, aber auch international bzw. EU-weit verschickt werden. Hintergrund der Preiserhöhungen sind unter anderem gestiegene Kosten für Personal sowie Investitionen in Logistik und Technologie.
Das sind die neuen Preise im nationalen Versand
Die Preisanpassungen im nationalen Privatkundenbereich betreffen zwei Versandarten: Päckchen und S-Pakete. Hierbei ergeben sich folgende Änderungen:
Haustür-Zustellung
Paketklasse
Online-Preis alt
Online-Preis neu
Paketshop-Preis alt
Paketshop-Preis neu
Hermes-Päckchen
4,89 Euro
5,19 Euro
4,95 Euro
5,25 Euro
S-Paket
5,49 Euro
5,79 Euro
6,45 Euro
6,79 Euro
PaketShop-Zustellung
Paketklasse
Online-Preis alt
Online-Preis neu
Paketshop-Preis alt
Paketshop-Preis neu
Hermes-Päckchen
3,70 Euro
3,99 Euro
nicht verfügbar
nicht verfügbar
S-Paket
4,50 Euro
4,89 Euro
nicht verfügbar
nicht verfügbar
Das sind die neuen Preise im internationalen Versand
Auch der Versand innerhalb der EU ist von den Preisanpassungen betroffen. Mehr zahlen müssen Kundinnen und Kunden künftig, wenn sie Sendungen innerhalb der EU-Zonen 1 und 2 verschicken möchten. Nicht betroffen sind die EU-Zonen 3, 4 und 5.
EU-Zone 1
Diese umfasst die Länder Belgien, Frankreich, Italien, Österreich, die Niederlande, Polen und Tschechien.
Paketklasse
Online-Preis alt
Online-Preis neu
Paketshop-Preis alt
Paketshop-Preis neu
XS-Paket
8,50 Euro
8,99 Euro
9,50 Euro
9,99 Euro
S-Paket
12,90 Euro
12,99 Euro
13,90 Euro
13,99 Euro
M-Paket
14,90 Euro
15,49 Euro
16,90 Euro
17,49 Euro
L-Paket
19,90 Euro
20,49 Euro
21,90 Euro
22,49 Euro
EU-Zone 2
Betroffen sind Sendungen in folgende Länder: Portugal, Spanien, Luxemburg und Monaco.
Paketklasse
Online-Preis alt
Online-Preis neu
Paketshop-Preis alt
Paketshop-Preis neu
XS-Paket
9,00 Euro
9,49 Euro
10,00 Euro
10,49 Euro
S-Paket
13,90 Euro
13,99 Euro
14,90 Euro
14,99 Euro
M-Paket
15,50 Euro
15,99 Euro
17,50 Euro
17,99 Euro
L-Paket
20,50 Euro
20,99 Euro
22,50 Euro
22,99 Euro
Laut Hermes seien die Preisanpassungen notwendig, um weiterhin in ein leistungsfähiges und flexibles Logistiknetzwerk zu investieren. Auch Nachhaltigkeitsinitiativen und technologische Entwicklungen würden zusätzliche Mittel erfordern. Hinzu kommen Kosten für Personal, insbesondere im Bereich der sogenannten „letzten Meile“, die sich spürbar erhöht hätten.
„In den letzten Jahren haben die regulatorischen Anforderungen sowie Schwankungen in den Bestellmengen massiv zugenommen. Trotzdem kostet der Paketversand innerhalb Deutschlands auch auf langen Strecken, wie z. B. von Sylt zum Tegernsee, in Teilen immer noch weniger als eine Stunde Parken in vielen Großstädten. Auch wenn die gesamte Branche große Teile der Kostensteigerungen über Effizienzsteigerung und verbesserte Planung, z. B. durch KI-Einsatz, kompensieren kann, müssen die massiven Kostenanstiege weitergegeben werden, damit auch zukünftig eine faire Entlohnung der Mitarbeitenden möglich ist“, kommentierte Dennis Kollmann, Chief Executive Officer bei Hermes Germany.
Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.
KOMMENTARE
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Sascha Ballweg
27.01.2026
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Nach über 20 Jahren (!) nahezu exklusiver Partnerschaft sagen wir nun "Und Tschüß" zu Hermes! Preissteigerungen sind normal und überall zu finden. Wenn diese jedoch mit einer fortwährenden Verschlechterung der Qualität der Zustellung einhergehen, ist dies irgendwann einfach nicht mehr akzeptabel.
Dies gipfelt aktuell übrigens in der Kooperation mit DPD für den Auslandsversand in viele EU-Länder, bei denen wir eine Retourenquote an die 50% wegen "Nicht Zustellbarkeit" haben, obwohl die Adressen nachweislich korrekt sind. Geht gar nicht! Und Tschüß!
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