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Preiserhöhung bei DHL: Was Geschäftskunden 2026 erwartet

Veröffentlicht: 16.10.2025
imgAktualisierung: 16.10.2025
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 1 Min.
16.10.2025
img 16.10.2025
ca. 1 Min.
Lager mit DHL-Paketen
VanderWolf Images / Depositphotos.com
Ab dem kommenden Jahr müssen sich DHL-Geschäftskunden erneut auf höhere Preise einstellen. Das gab der Logistiker jetzt bekannt.


Ab dem 01.01.2026 wird der Versand mit DHL für Geschäftskunden erneut teurer. Wie das Unternehmen jetzt bestätigt hat, wird die Preiserhöhung zum Jahresbeginn durchgeführt. Konkret beziehen sich die neuen Preise auf den nationalen und internationalen DHL-Paketversand von Geschäftskunden. Das DHL-Express-Geschäft sowie der Versand für Privatkunden bleiben von den Änderungen ausgenommen.

Die höheren Gebühren begründet die DHL Group mit gestiegenen Kosten, unter anderem für Personal. „DHL investiert konsequent in gute Arbeitsbedingungen und zahlt attraktive Tariflöhne. Denn anders als der ganz überwiegende Teil der Wettbewerber im deutschen Paketmarkt setzt DHL fast ausschließlich auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die direkt beim Unternehmen sozialversicherungspflichtig angestellt sind“, so der Logistiker.

Geschäftskunden erhalten individuelle Preisanpassung

Wie immer macht die DHL keine konkreten Angaben zur Höhe der Preisanpassung, Geschäftskunden werden „individuell über die für sie gültigen neuen Preise informiert“, heißt es vom Bonner Konzern nur. Im Sellerforum haben sich aber bereits erste Händler zu den erhaltenen Preisanpassungen geäußert:

„Wir haben gerade von DHL vorab die neuen Preise ab Januar 2026 mitgeteilt bekommen, die Tarife werden um 8% !!!! erhöht, trotz den ganzen Zuschlägen. So langsam macht das kein Spaß mehr.“

„Bei uns DHL Paket auch um 9% teurer ab 26. Kleinpaket wird bei uns sogar um 20% teurer“

„Wir waren sowohl im Mai dran als auch jetzt für 2026
Pakete werden jetzt wieder um 0,43€ und Kleinpaket sogar um 0,61€ erhöht.“

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 16.10.2025
img Letzte Aktualisierung: 16.10.2025
Lesezeit: ca. 1 Min.
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Corinna Flemming

Corinna Flemming

KOMMENTARE
25 Kommentare
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Easton
22.05.2026

Antworten

Für viele Händler ist wahrscheinlich nicht nur die einzelne DHL-Preiserhöhung das Problem, sondern die fehlende Planbarkeit. DHL, GLS, DPD oder UPS unterscheiden sich ja nicht nur beim Preis, sondern auch bei Laufzeit, Abholung, Retouren und Service im Problemfall. Gerade für kleinere Online-Shops wird es deshalb wichtiger, Versandkosten regelmäßig neu zu kalkulieren und Carrier nicht nur einmal im Jahr zu vergleichen. Tools wie Shipstage können dabei helfen, die verschiedenen Optionen und Kosten strukturierter im Blick zu behalten.
Di
22.12.2025

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Wir sind letztes Jahr schon von DHL weg und versenden wieder mit GLS. Meine Pakete kommen in der Regel am nächsten Tag beim Kunden an. Sollte was mit der Lieferadresse nicht passen, kann ich beim Kunden nachfragen und bei GLS ändern, da diese ein entsprechendes Online-Management haben. Bei DHL kamen die Pakete gebührenpflichtig innerhalb 24 Stunden zurück. Reklamationen beim GLS Paketversand wegen Beschädigung oder Verlust waren 2025 nur drei Pakete. Am Ende waren bei DHL unsere Paketpreis fast teurer, als wenn ich es als Privatperson verschicke (Antwort von DHL: Pakete werden ja bei mir abgeholt, was mehr kostet). Wenn ein Kunde einen Versand mit DHL wünscht, kaufe ich online einen Paketschein. Vorteil, bei Rücksendungen wegen falscher Adresse etc. ist es kostenfrei und die Kosten für den Paketschein kann ich bei DHL ggf. zurückholen.
Andreas Schumann
22.12.2025

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Nichts für ungut. Bin seit 2002 Onlinehändler. War bei GLS dann bei DHL viele Jahre. Ja die haben gezehrt von ihren Briefzustellern und den deren besserer Arbeitseinstellung. Wobei hier im Osten GSL und jetzt versende ich mit DPD die Leute 1 A sind. Meist auch noch deutsche Angestellte mit einer Wertevorstellung von Pflicht und Arbeit. Bei DHL war es zum Schluss so. Jedes mal wurde gemault wenn mal etwas mehr als 10-20 Pakete waren. Dabei hatten wir früher 100 täglich. Die am meisten gemault haben hatte vor 2 oder 3 Jahren schon 23 Euro Stundenlohn zzgl sozialer Präferenzen. Will heißen der Haufen ist nur noch dekadent geworden. Und wenn einen Unternehmen nichts weiter einfällt als ständig die Preise zu erhöhen aber in ihrer Abläufen ( ich habe mal da nebenbei etwas gearbeitet) zu ändern, dann wird es Zeit das man den Börsenkurs mal 50 % einknicken lässt. Aber Temu und CO mit ihrer Massenware wird es wohl richten . Bei mir out und das letzte Produkt Kleinpaket in 2026 auch .
Marcel
22.12.2025

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Dieses Jahr hat DHL unserer Meinung nach den Vogel abgeschossen. Erst den Peak-in-Peak-Zuschlag einführen und dann zu 2026 die Preise anziehen. Nachverhandelt sind wir bei ca. 16% für das Kleinpaket und normale Paketsendungen gelandet. GLS hat die Preise um den gleichen Prozentsatz angehoben. Also wieder Preise anheben, damit die Versandkosten für den Kunden weiter schön bei 4,99€ bleiben. Wir waren immer fair, sehr fair, zu DHL. Seit der miserablen Leistung zu Zeiten von +0,50€ für Peak-in-Peak ist damit schluss. Wir haben zumindest semi-automatisierte Prozesse um die Leistung von DHL zu überwachen und reklamieren alles. Unsere Reklamation für Peak-in-Peak wurde an den Geschäftskundenservice weitergeleitet und der hat geantworte, dass ihnen der Verlust der Sendung XYZ sehr leid tut, ob wir schon einen Nachforschungsantrag gestellt haben. Schlimmerer Service als bei Amazon...
Sebastian
22.10.2025

Antworten

Auch ich suche eine Lösung um vn DHL wegzukommen. 90% der b2b Pakete werden bereits mit DPD geliefert. Zuverlässig und meist innerhalb von nicht einmal 24h zugestellt - deutschlandweit. Ein Vergleichbares Paket mit DHL benötigt von München bis Osnabrück 5-6 Werktage! Ich verstehe nur nicht, warum kein weiterer Versanddienstleister ein tatsächliches Konkurrenz Produkt zu dem Kleinpaket macht. Sobald es hier jemanden gibt, bin ich bei DHL auch komplett weg. Mit der nächsten Preissteigerung beim Kleinpaket ist DHL gerade noch so ein paar Cent günstiger als DPD. Aber danach bin ich mit meinen 2.000Kleinpaketen im Jahr auch weg von dem Verein.
Dan
29.12.2025
Wenn ich meine Preise von 2016 und 2026 vergleiche habe ich insgesamt eine Preissteigerung von 24,3 %, das finde ich nicht erfreulich, aber realistisch, alle anderen Preise sind auch gestiegen. Wir sitzen auf dem platten Land und wenn ich Lieferungen von DPD, GLS, UPS oder Hermes erwarte habe ich oft heute "niemand angetroffen" und am nächsten Tag "wurde abgestellt" - ich weiß das bei einigen der genannten dem Versender dann auch 2 Anfahrten in Rechnung gestellt werden. DHL liefert JEDEN Tag und kommt auch jeden Tag abholen, das war der Grund warum wir von DPD zu DHL gewechselt haben, DPD kam Montags noch nicht mal zum abholen. Davon abgesehen können 70 % der Fahrer von DPD, GLS etc. nicht mal mehr die Tageszeit auf deutsch (oder englisch) sagen geschweige denn Ablageanweisungen lesen. Flächendeckend ist DHL einfach die bessere Wahl, wo ich die Wahl habe bin ich gerne bereit etwas mehr für die Zustellung mit DHL zu bezahlen. Die ganzen "billigen" machen letzten Endes nur das gut, was sich lohnt, während DHL alles abdeckt. Es ist ähnlich wie beim Lebensmitteldiscount, die Masse wird von den billigen abgedeckt aber wenn man was "besonderes" braucht ist man froh das es Edeka und Co gibt.
Tom
21.10.2025

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Wer genehmigt eigentlich die Preistreiberei? Bezahlen wir Händler in DE die Sendungen aus China mit? Oder sind es die Zollkosten nach USA die auf alle umgelegt werden? Was macht eigentlich DHL wenn sie keine Pakete mehr zum Versand bekommen da einfach unzuverlässig?
A.H.
21.10.2025

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Das zuverlässigste an DHL ist leider die jährliche Preiserhöhung. Verschicken seit Jahren ins Ausland schon nicht mehr mit DHL, kamen von 3 Paketen grundsätzlich 1-2 zurück und die Rücksendung wurde extra berechnet ! Bei DPD 1-2 von 50 und 30-40% günstiger !
oejendofer
19.10.2025

Antworten

Die armen Endkunden, die alles bezahlen müssen. Ja, selbst amazon sind wohl die Logistikkosten der DHL zu hoch, denn sie versenden ja selbst - jedenfalls sehe ich immer mehr Fahrzeuge von amazon hier in Hamburg. Was wir brauchen ist eine """"Art TEMO Logistiker in Deutschland """ tschüss
J.scheid
18.10.2025

Antworten

LEGT ALLE EIN ZETTEL EUREN KUNDEN REIN MIT DER BUNDESNETAGENTUR DAS SIE SICH BESCHWEREN, WEGEN LANGEN LIEFERZEITEN ETC: Bei der Deutschen Post können Sie sich telefonisch unter 0228 4333112 (montags bis freitags 8-18 Uhr, Samstag 8-14 Uhr) beschweren Der Services wird immer schlechter, Laufzeiten immer länger, Die Briefträger stöhnen unter den vielen Pakete/Briefsendungen. Bin jetzt seit 1,5 Jahren bei GLS mit den Paketen. Abholung klappt immer. Zustellung schnell, aber könnte etwas besser sein. Leider keine Samstagszustellung. Ich sende die Kleinsendungen dann mehr mit den selbstausgedruckten Briefmarken statt Kleinpakete, bei den billigen Waren. Da gibt es etwas Sendeverfolgung. Um bei verlorenen Kleinpaketen, die 20€ zu erhalten, viel Arbeitszeit, kannst vergessen..
David
17.10.2025

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Wow...DHL hat auch unseren Warnhinweis nicht ernst genommen....nachdem wir von 3,95 Euro netto pro Paket auf nun 5,60 pro Paket innerhalb von wenigen Monaten hochgestuft wurden, ist nun endlich Schluss damit...diese maßlose Preistreiberei ist das Ende von DHL...das kann ja nur im Desaster enden.....also, für DHL ... es geht fast alle nur noch mit GLS raus....und die Lieferung erfolgt in der Regel schon am nächsten Tag...ich bewundere GLS dafür...Hermes ist leider nicht so toll und brauch auch 2-4 Tage für ein Paket und ist zudem teurer als GLS....ich breche hiermit eine Lanze für GLS :-) .... das Kleinpaket ist zu lange unterwegs und seit das Kleinpaket seit Mitte März 2025 nicht mehr gescant werden kann (Packstation) und 4 Tage brauch ist DHL bei uns völlig raus... soll sich DHL seinen Hochmut gönnen und dann den freien Fall genießen..wenns denen Spaß macht :-P ... wir Händler haben es in der Hand und nicht DHL :-P ... wer dennoch 6-8 Milliarden Gewinn im Jahr alleine schon Gewinn erwirtschaftet und dann die Preise im Monatstakt erhöht, gehört verstoßen und abgestraft! Bitte liebe Mitbewerber....versendet mit den Guten Paketdiensten....DHL ist leider vollkommen im Geldrausch versunken und seiner Geldsucht fatal verfallen....es lebe jeder andere Paketdienst, aber sicher nicht DHL!
Christian
17.10.2025

Antworten

Die angebotenen Services werden immer schlechter, Laufzeiten immer länger, immer mehr Optionen werden angeboten, die, wie ich vermute, kein Mensch braucht Die Preise machen viele Sendungen unattraktiv. Wir versenden mittlerweile halb soviele Pakete oder noch weniger und das zunehmend mit konkurrierenden Anbietern. Vielleicht kommen wir zurück, aber dann müssen Services, Laufzeiten und Kundenfreundlichkeit auf eben so hohem Niveau sein, wie die geforderten Preise. Vor allem, was kommt als nächstes? Ein Vesperzuschlag für die Zusteller? Man macht sich eben lächerlich auf eine gewisse Weise, wenn man den Aktionär eher vor Augen hat, als seine Kunden... Zudem ist es auch buchhalterisch eine Zumutung, zu schauen wann der Kunde bestellt hat und welche temporären Zuschläge gerade Gültigkeit hatten. Wir drucken die Preislisten gar nicht mehr aus, die nächste Erhöhung steht sicher schon in den Startlöchern - das Papier sparen wir uns mittlerweile...
ralf
17.10.2025

Antworten

Man entlässt 8.000 Mitarbeiter und redet von gestiegenen Personalkosten?
KB
17.10.2025

Antworten

Wir haben inzwischen komplett gewechselt – eine Preiserhöhung von rund 25 % beim DHL-Kleinpaket und gleichzeitig immer schlechterer Service waren für uns einfach nicht mehr tragbar. Nach vier Monaten Testphase mit GLS können wir klar sagen: Die Laufzeiten sind top – in der Regel wird innerhalb von 1–3 Tagen zuverlässig zugestellt. DHL-Kleinpakete dagegen waren teilweise bis zu 5 Tage unterwegs. Und die Aussage, man setze konsequent auf eigene Mitarbeiter, können wir so nicht bestätigen. In der Zustellung mag das stimmen, aber bei der Abholung werden offenbar Subunternehmer eingesetzt, deren Fahrer zu schlechten Bedingungen arbeiten. Unser langjähriger Abholfahrer erzählte, dass er ein ganzes Jahr ohne Urlaub durchgearbeitet hat – bei Mindestlohn. Natürlich wurde uns auch von DHL erklärt, wie groß und dicht das Filialnetz sei – aber was nützt das, wenn Preis und Leistung einfach nicht mehr zusammenpassen? Seit unserem Wechsel zu GLS haben wir übrigens deutlich weniger Retouren. Vielleicht liegt das daran, dass Kunden bewusster entscheiden, ob sie einen Artikel wirklich zurücksenden wollen – zumal die Paketshops von GLS nicht an jeder Ecke sind. Unterm Strich: Für uns war der Wechsel die richtige Entscheidung.
Ki
17.10.2025

Antworten

Meinung: Trump erhöht die Zölle bis zum erbrechen und DHL seine Preise. Alles unter den Deckmantel scheinheiliger Argumente. Beide werden ihre Quittungen erhalten.
Sjaak
16.10.2025

Antworten

Wir verkaufen seit über 10 Jahren im Internet. In all der Zeit ist der Preis bei DHL nie stabil geblieben oder gesunken. Er kennt nur einen Weg: weiter hoch!
Eric
16.10.2025

Antworten

Wer es selbst billiger kann: nicht versenden sondern selbst ausliefern. Auch ein Blick in das Ausland bringt einen Realitätscheck. In allen westeuropäischen Nachbarländern sind Pakete teurer, für Privatkunden und Geschäftskunden. Selbst in Italien, obwohl die Einkommen dort niedriger sind. Deutschland war lange verwöhnt durch ein Arbeitskräfteüberangebot und den bewusst geschaffenen Niedriglohnsektor ohne Mindestlohn und mit fragwürdigen Arbeitsbedingungen, die die meisten Kunden persönlich nie akzeptieren würden. Dazu gibt's meist entweder kein Wort oder menschenfreundliche Kommentare wie "Augen auf bei der Berufswahl". Das Paketporto ist zwischen 2004 und 2024 massiv gesunken, inflationsbereinigt. Wer es nicht glaubt kann mal die Preise von 2004 recherchieren, bei Archive.org zB. Nicht durch ominöse Effizienzmaßnahmen. Die Paketzentren wurden schon 1994 automatisiert. Sondern auf dem Rücken der Arbeitnehmer. Die Demographie ist wie sie ist, daran ändert auch KI nix. Den zuverlässigen Niedriglöhner aus der pflichtbewussten Boomergeneration gibt's zunehmend weniger am Arbeitsmarkt, demnächst ist er ganz in Rente. DHL muss in süddeutschen Ballungsräumen fast schon 20€ pro Stunde bieten um überhaupt noch Bewerber zu finden. Auch unter veränderten demografischen Bedingungen gilt halt: Augen auf bei der Berufswahl. Jetzt mit umgekehrten Vorzeichen. Als Versandhandel sollte man sein Geschäftsmodell dauerhaft darauf ausrichten und das einplanen. Mit flat costs wie in den letzten 20 Jahren ist es vorbei.
Uhrenversand@t-online.de
17.10.2025
Dieser Text kann nur von einem DHL-Mitarbeiter kommen
Markus
17.10.2025
Was Sie bei Ihrer Betrachtung vergessen: 1) das Paketvolumen ist durch den Onlinehandel drastisch gestiegen - damit sind die Stückkosten kräftig gesunken; 2) Selbstverständlich haben neue Technologien in den Verteilzentren die Effizienz der Verarbeitung gesteigert. 3) DHL hat seine Filialen komplett abgebaut und alle Dienstleistungen outgesourct. 4) DHL profitiert im Paketbereich weiterhin von der MWST-Befreiung (= Vorteil im Privatkundengeschäft und damit ergebnisverbessernd ggü. Mitbewerbern). Ihre Behauptung, Pakete seien in allen westeuropäischen Ländern teurer, ist auch nicht korrekt: ich versende international mit einem ausländischen Postdienst - der ist deutlich günstiger als DHL.
Holger
17.10.2025
Also wenn ich die Preise von vor 10 Jahre betrachte, dann hat DHL durchschnittlich 5% Aufschlag pro Jahr. Wenn man dann bedenkt, dass wir Jahre hatten, in denen die Inflationsrate unter 1% war und auf 10 Jahre gerechnet etwas über 2,4% war, dann ist ein jährlicher Aufschlag von 5% schon hübsch aus Sicht von DHL. Solche Aufschläge hätte ich auch gern als Unternehmer. Bei diesen Aufschlägen kann DHL auch Lohnsteigerungen locker wegstecken. Das viele Angestellte bei DHL und Co. schuften müssen, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.
oejendorf
19.10.2025
Auch ich bin der Meinung, dass jener Beitrag wohl von einem DHL Mitarbeiter ist. Und was die eigenen Mitarbeiter betrifft, bin ich auch nicht so sicher, denn wir stellen immer wieder fest, dass gerade hier in Hamburg viele der unterschiedlichen Paketabholer der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Osteuropäer sprechen auch selten Englisch. Schauen wir mal wie sich die Preise bei Hermes und Co entwickeln werden. Dann können wir Händler ja immer noch reagieren.
Peter
20.10.2025
Hallo Eric, erst einmal möchte ich sagen, dass ich es gut finde, falls Sie als DHL-Mitarbeiter hier antworten. Das ist doch eine interessante Perspektive. Ich verstehe nicht, warum das hier von einigen Kommentatoren so abwertend gemutmaßt wird.... "Wer es selbst billiger kann...." ist allerdings kein gutes Argument. Dafür teilen wir ja die Arbeit in Schritte auf. Damit nicht jeder alles allein macht. Sie backen ja auch Ihr Brot nicht selber oder nähen Ihre Kleindung selbst. Wie der Paketpreis in anderen Ländern ist, kann ich nicht beuteilen. Es bringt mir aber weder Vor- noch Nachtteile wenn ein Italiener doppelt oder die Hälfte wie wir zahlen muss. Wir versenden aus Deutschland und Fakt ist: Die Preise steigen jedes Jahr. Unsere Zusteller (Berlin) kommen seit Jahren alle aus Osteuropa. Jeweils für 3 Monate, dann ist das Arbeitsvisum abgelaufen. Werden diese fairer bezahlt als die Boomer, die in Rente gehen? Ich glaube kaum. In den meisten Betrieben führt ein steigendes Arbeitsvolumen zu geringeren Stückkosten. Nicht so bei DHL. Es gibt -soweit ich weiß- nur ein einziges Unternehmen, bei dem mehr Arbeit zu höheren Stückpreisen und immer schlechterem Service führt: Die Deutsche Bahn.
Anonym
16.10.2025

Antworten

Preise für das nächste Jahr können bereits erhöht werden aber wann oder ob der Warenpost Versand in die USA weiter geht weiss keiner seit 3 Monaten. Nichtmal ein Wort. Wirklich unglaublich was DHL da abzieht.
UD
16.10.2025

Antworten

DHL kriegt den Hals nicht voll. Immer höhere Preise bei immer schlechterem Service. Diese Gier widert mich an...
Markus
17.10.2025
Ärgerlich finde ich die Preisverschleierung durch zig Zuschläge (Treibstoff, Peak, Peak in Peak, Zwangsbuchung GoGreen, neuerdings Abo-Modell). Die absoluten Kosten betreffend muß sich halt jeder entscheiden, ob er bei DHL bleibt oder wechselt. Ich beobachte ebenfalls, daß die Zustellqualität deutlich schlechter wird (neue Mitarbeiter mit eingeschränktem Qualitätsbewusstsein) - allerdings finde ich die bei allen anderen Paketdienstleistern zumindest in meiner Region noch erheblich schlechter. Somit werde ich die Kröte der Preiserhöhung schlucken. Zumal 8-9% im Rahmen der realen Inflation liegt.