Der Tarifkonflikt zwischen der Deutschen Post und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi spitzt sich zu. Nachdem es bei den Verhandlungen am 23. und 24. Januar keine Einigung gab, kündigte Verdi Warnstreiks an. Verhandlungsführerin Andrea Kocsis kritisierte, dass es in den zwei Tagen Verhandlung „kaum Bewegung und keine greifbaren Verhandlungsergebnisse“ gegeben habe.
Die Arbeitsniederlegungen folgten sogleich: Am Dienstag, 28. Januar, wurde vor allem in Großstädten gestreikt. Laut der Deutschen Post seien bis zum gestrigen Mittag etwa 5.000 Beschäftigte dem Streikaufruf gefolgt, nach Angaben von Verdi sollen es rund 8.000 Beschäftigte gewesen sein: „Die Stimmung unter den Streikenden ist gut und sie treten mit Entschlossenheit für ihre Forderungen ein“, zitiert die Tagesschau einen Verdi-Sprecher.
Am heutigen Mittwoch sollen nach den Groß- und Mittelstädten nun noch Streiks in ländlichen Regionen folgen.
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