Umfangreiche Systemanpassungen notwendig
Nachdem US-Präsident Donald Trump Ende August die Zollfreigrenze von 800 US-Dollar, die sogenannte De-minimis-Regel, endgültig begraben hatte, wurden Einfuhrzölle auch auf Sendungen mit geringerem Warenwert fällig. Die Berechnung und korrekte Deklarierung dieser Zölle wollten die US-Behörden dabei an die internationalen Versandunternehmen übertragen. Die konkreten Anforderungen hieran waren jedoch teils ungenau formuliert, was viele Logistiker vor Hürden stellte. In Reaktion stoppten viele kurzerhand den Versand in die USA.
Nach etwas mehr als zweiwöchiger Pause gibt es jetzt Licht am Ende des Tunnels. Denn wie ein Sprecher von DHL gegenüber dem Handelsblatt bestätigte, würden die „notwendigen Prozess- und Produktanpassungen (...) bisher vielversprechend“ verlaufen. Man rechne damit, „den Warenversand für Geschäftskunden zeitnah wieder anbieten“ zu können.
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