Vorbild DHL: GLS führt ebenfalls Black-Week-Zuschlag ein

Veröffentlicht: 22.07.2025
imgAktualisierung: 22.07.2025
Geschrieben von: Redaktion
Lesezeit: ca. 1 Min.
22.07.2025
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GLS-Transporter
© GLS
Rund um den Black Friday wird es für Online-Händler in diesem Jahr teurer. Nach der DHL hat jetzt auch GLS einen Zuschlag angekündigt.


Traditionsgemäß schnellen die Paketmengen rund um die Schnäppchentage Black Friday und Cyber Monday nach oben. Um den zusätzlichen Aufwand bewältigen zu können, kommt es bei den hiesigen Paketdiensten zu Mehrkosten. Diese gibt GLS jetzt in Form eines BlackWeek-Zuschlags an seine Kunden weiter. In der Zeit vom 24. November 2025 bis einschließlich 5. Dezember 2025 wird der Aufpreis erhoben.

„In dieser Phase erreicht das Sendungsvolumen erfahrungsgemäß ein außergewöhnlich hohes Niveau, das deutlich über die üblichen saisonalen Schwankungen hinausgeht“, schreibt der Paketdienst in der Ankündigung zu den neuen Gebühren. „Um die stark ansteigenden Paketmengen zuverlässig und termingerecht zu bewältigen, sind umfassende Zusatzmaßnahmen erforderlich. Dazu zählen unter anderem kurzfristig eingerichtete Sonderschichten, der Einsatz zusätzlicher Transportmittel sowie temporäre Erweiterungen der Infrastruktur.“ Diese Kosten sollen mit dem Zuschlag gedeckt werden.

Zu der Höhe des Aufpreises gibt es keine konkreten Details von GLS. Laut einem Eintrag im Sellerforum soll dieser aber „deutlich“ geringer ausfallen als die 50 Cent je Paket, die DHL erhebt.

Peak-in-Peak-Zuschlag bei der DHL

Auch Marktführer DHL hat bereits vor einiger Zeit den sogenannten Peak-in-Peak-Zuschlag angekündigt. Neben dem ursprünglichen Peak-Zuschlag von 19 Cent je Paket in den Monaten November und Dezember, wird außerdem vom 24. November bis 7. Dezember 2025 eine weitere Zusatzgebühr von 50 Cent pro Paket erhoben, der sogenannte Peak-in-Peak-Zuschlag. Der Bonner Logistiker begründet den Aufpreis mit den „sehr teuren Zusatzmaßnahmen“, die in der Zeit notwendig sind.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 22.07.2025
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Redaktion

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3 Kommentare
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cf
23.07.2025

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Meinung: Vielleicht sollten wir Händler daraus eine echte "black week" machen, indem wir einfach alle im Marketing die Zeit davor und danach als black-weeks ausrufen und genau in der DHL-Zeit die Preise wieder auf normales oder leicht höheres Niveau setzen, so dass der Umsatz sich auf die Wochen drumherum verteilt. DHL kann seine Verträge doch niemals so schnell anpassen, wie wir Händler das Datum in unseren Aktionen. Somit wäre das Thema durch.... Also wir werden das in diesem Jahr zumindest so machen - 16. bis 23. November ist bei uns dieses Jahr die Angebotswoche. Das steht schon fest.
Frank2
22.07.2025

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Dieser zuschlag wird früher oder später bei allen Paketdienstleistern eingeführt, warum sollte sich einer hier 100% Marge entgehen lassen?
Frank Pagenkemper
22.07.2025

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Das in den Monaten Oktober bis Dezember im Handel besonders viel Umsatz erzielt wird ist seit mehr als 100 Jahren bekannt. Und in all der Zeit gab es keine höheren Preise für das Paket. Und dann kamen da ein paar wahnsinnge Marketingheinis und proklamieren da eine Woche als Preisgemetzel. Und weil in der Zeit besonders viel zu tun ist gehen die Preise rauf beim Transport und meistens runter bei den Artikeln. Ist ja auch ein Grund, warum dann mehr umgesetzt wird. Was sich mir einfach nicht erschließen will ist die Tatsache, dass alle Versandhändler mit diesen höheren Preisen das Weihnachtsgeschäft von Amazon subventioniern müssen. Warum ist DHL und GLS nicht in der Lage kundenspezifische Preise nach Aufwand und Kosten zu vereinbaren. Anscheinend hat man bei DHL nicht den Mut dazu. Es würde auch weniger Bürokratie verursachen. Stichwort Bürokatie. Ich bin schon ein Freund von viel viel weniger Bürokratie. Aber machmal braucht man sie eben. Aber wenn man sie für Fairplay braucht taucht sie ab diese Bürokratie. Hier wäre doch das Schwert der Regulierungsbehörde von Nöten.