Sendungen aus Asien, allen voran aus China und von Plattformen wie Temu und Shein, werden massenhaft nach Europa eingeführt. Da Zollbehörden oft nicht hinterherkommen und darunter auch der faire Wettbewerb leidet, strebt die EU konkrete Lösungen an: Derzeit beraten das EU-Parlament und der Europäische Rat über die Einführung einer zusätzlichen Abgabe in Höhe von 2 Euro pro Paket, die aus Drittstaaten importiert werden.
Die Regelung bereitet Branchenvertretern jedoch auch Sorgen: „Als Branche machen wir den internationalen Handel möglich und sind ein verlässlicher Partner für die Zoll- und Sicherheitsbehörden. Neue Regeln für die wachsende Menge von Sendungen aus Drittländern dürfen das nicht gefährden“, mahnt Marten Boselmann, Vorsitzender des Bundesverbandes Paket- und Expresslogistik (BPEX). Der Verband vertritt die Interessen von rund 4.000 Kurier-, Express- und Paketdienstleistern, darunter auch DPD, GLS oder Hermes.
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