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DHL verschärft Adressprüfung – Fehler können Zusatzkosten auslösen

Veröffentlicht: 15.06.2026
imgAktualisierung: 15.06.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 1 Min.
15.06.2026
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ca. 1 Min.
DHL Logo
rafapress / Depositphotos.com
DHL prüft Empfängeradressen offenbar strenger. Fehler bei der Adressangabe können Verzögerungen und Zusatzkosten verursachen.


Wer Pakete über DHL verschickt, sollte Adressdaten künftig noch sorgfältiger prüfen. Die Versandplattform Pakajo weist in einem Rundschreiben an ihre Kunden darauf hin, dass DHL die Prüfung von Empfängeradressen in den vergangenen Wochen offenbar deutlich intensiviert hat, wie Paketda berichtet.

Schon kleine Eingabefehler können demnach dazu führen, dass eine Adresse nicht korrekt leitcodiert werden kann. Besonders häufige Fehlerquellen sind laut Pakajo falsch getrennte Straßen- und Hausnummern, ein fehlendes Leerzeichen zwischen Straße und Hausnummer sowie nicht zueinander passende Kombinationen aus Postleitzahl und Ort.

Welche Konsequenzen drohen?

Je nach Art des Fehlers kann es laut Pakajo zu unterschiedlichen Folgen kommen: In leichteren Fällen bleibt es bei einem Hinweis. Bei schwerwiegenderen Abweichungen drohen jedoch Verzögerungen, Fehlermeldungen oder Zusatzkosten – konkret ein Codierentgelt oder Leitcodenachentgelt von jeweils 49 Cent pro Sendung.

Wer ist betroffen?

Die verschärfte Prüfung betrifft ausschließlich Geschäftskunden. Wer die kostenlos zugängliche DHL-Onlinefrankierung für Privatkunden nutzt, ist von den Nachentgelten nicht betroffen. Pakajo und die über die Plattform abwickelnden Versender zählen hingegen zu den betroffenen Geschäftskunden.

Pakajo empfiehlt daher, Adressdaten konsequent vor der Übergabe an DHL zu prüfen und typische Eingabefehler zu vermeiden. Angesichts der potenziellen Zusatzkosten lohnt sich eine saubere Datenpflege spätestens jetzt.

Veröffentlicht: 15.06.2026
img Letzte Aktualisierung: 15.06.2026
Lesezeit: ca. 1 Min.
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

KOMMENTARE
8 Kommentare
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Sjaak
20.06.2026

Antworten

Es wird höchste Zeit, dass Amazon den Versandmarkt hierzulande richtig aufmischt. So wie sie jetzt beim Palettenversand Gas geben, kann ich mir gut vorstellen, dass sie auch in der Paket­zustellung ordentlich aufdrehen und DHL, DPD & Co. in den nächsten Jahren richtig Druck machen.
M.M
16.06.2026

Antworten

„Ganz ehrlich: Das ist leider überhaupt nichts Neues. Diese Leitcodierungskosten gibt es bei Geschäftskunden schon seit vielen Jahren, und trotzdem bleibt bis heute oft völlig undurchsichtig, wofür genau diese Gebühren eigentlich erhoben werden. Auch wir müssen regelmäßig dafür zahlen, obwohl die Gründe oder die konkrete Berechnungsbasis häufig nur schwer nachvollziehbar sind. Gerade wenn man ohnehin schon hohe Versandmengen und stetig steigende Kosten hat, sorgt das zunehmend für Unverständnis und Frust. Besonders kritisch wird es, wenn man sich anschaut, wie stark die Preise bei DHL in den letzten Jahren ohnehin schon gestiegen sind. Zuschläge hier, Zusatzkosten dort – am Ende summiert sich alles erheblich, während die Transparenz für viele Geschäftskunden eher abnimmt als zunimmt. Da stellt man sich zwangsläufig die Frage, ob solche Positionen tatsächlich notwendig sind oder ob hier einfach zusätzliche Einnahmen generiert werden. Das eigentlich Frustrierende daran: Man hat als Geschäftskunde oft kaum eine echte Wahl. Natürlich schaut man sich Alternativen an, aber die Erfahrung zeigt leider immer wieder, dass viele andere Dienstleister beim Service, bei Zustellqualität oder Zuverlässigkeit deutlich schlechter abschneiden. So bleibt man am Ende oft doch bei DHL – trotz Ärger über steigende Preise und schwer nachvollziehbare Zusatzkosten. Wirklich zufriedenstellend ist diese Situation jedenfalls nicht.“
Tobi
16.06.2026

Antworten

Tja Danke DHL und wenn ihr wieder mal das Klingelschild nicht finden wollt, dann ist auch wieder der Versender Schuld. Oder was ist mit zu langen Laufzeiten weil es in den Paketzentren liegen bleibt, auch dafür gibt es keine Entschädigung. Wieder zeigt sich das man lieber privat bleiben sollte statt Händler, die zahlen auch keinen Rücktransport. Achja und die ganzen Sonderabgaben von DHL, Maut, Energiezuschlag ect. Bin froh das ich bald aufhöre und mir tun alle Leid die sich mit sowas rumschlagen dürfen................
df
16.06.2026

Antworten

Selbstverständlich geschieht dies ausschließlich zum Wohle und Nutzen des Kunden. Technisch ist es sicher unmöglich, eine Fehlertoleranz, Fehlererkennung oder auch nur variable Schreibweisen zu implementieren.
Sjaak
16.06.2026
Du hast am Ende „*Sarkasmus aus“ vergessen.
Kay
16.06.2026

Antworten

Was das fürn komischer Titel? Sollte die genauer prüfen? Wir haben ne App dafür - mehr geht nicht, oder soll man jedem Kunden nochmal extra freigeben lassen? Das ist völliger Quatsch - ist nur wieder ne Option mehr, womit sich DHL immer weiter aufs Abstellgleis bewegt und andere vorbeiziehen.
M.Jagielska
16.06.2026
Die Post hat noch Zugriff auf die Daten der Einwohnermeldeämter, Zusteller können daher die Sendung oft noch zuordnen und sind meistens bemüht, wenn ein Kunde Schwierigkeiten hat, den eigenen Namen oder die Lieferadresse korrekt zu schreiben, die Sendung zuzustellen. Bei den anderen Paketdiensten ist die Kommunikation schwer, da die Zusteller häufig der deutschen Sprache nur rudimentär mächtig sind und wenn man überhaupt eine Benachrichtigungskarte im Briefkasten findet, kann man oft den Namen des Nachbarn nicht entziffern, bei dem die Sendung abgegeben wurde. Wer da an Wem vorbei zieht und vermeintlich die bessere Zustellleistung erbringt bleibt wohl ihr Geheimnis.
info@dac-daten.de
17.06.2026
Die Post hat keinen Zugriff auf die Daten der Einwohnermeldeämter.( Datenschutz) Und mal ehrlich ; wer sollte diese mühselige Arbeit denn bezahlen ?