In den letzten Tagen haben mehrere Hundert der insgesamt etwa 7.000 Beschäftigten am DHL-Luftfahrtdrehkreuz Leipzig/Halle ihre Arbeit niedergelegt. Der Streik dauerte von Dienstagabend bis Donnerstagmorgen – insgesamt waren 37 Stunden angesetzt.
Dazu aufgerufen hatte die Gewerkschaft DPVKOM. Es werde damit gerechnet, dass es „zu erheblichen Verzögerungen bei der Bearbeitung von mehreren Tausend Sendungen“ komme, teilte die Gewerkschaft vorab mit. Lieferverzögerungen an Privatpersonen seien infolge des Streiks nicht wahrscheinlich – es sei denn, sie erwarten Express-Lieferungen, schreibt die Leipziger Volkszeitung (LVZ).
Allerdings könnten sich Streiks gegebenenfalls auf die Warenbeschaffung für die Geschäftskundschaft auswirken: „Die Frachtladungen gehen vor allem an Unternehmen“, erklärte Matthias Persson von der DHL Group gegenüber der LVZ. In der ersten Streik-Nacht sei es Persson zufolge aber noch nicht zu Verzögerungen gekommen.
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