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DHL: Solide Zahlen, E-Commerce schwächelt

Veröffentlicht: 30.04.2026
imgAktualisierung: 30.04.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
30.04.2026
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alexeynovikov / Depositphotos.com
Die DHL Group meldet für das erste Quartal ein EBIT-Wachstum von 8,3 Prozent – trotz Währungsgegenwind und geopolitischer Unsicherheiten.


Die DHL Group hat ihre Quartalszahlen für die ersten drei Monate 2026 veröffentlicht. Trotz eines leichten Umsatzrückgangs verbesserte das Unternehmen sein operatives Ergebnis deutlich – ein Signal, das auch für Händler:innen und E-Commerce-Akteure relevant ist, die auf die Infrastruktur des Konzerns setzen.

Umsatz leicht rückläufig, Gewinn klar im Plus

Der berichtete Konzernumsatz sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,9 Prozent auf 20,4 Milliarden Euro – vor allem wegen negativer Währungseffekte. Auf organischer Basis legte der Umsatz dagegen um 2,0 Prozent zu. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg durch Kapazitätsmanagement, Kostensenkungen und Preisanpassungen auf 1,5 Milliarden Euro (Q1 2025: 1,4 Milliarden Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich um 0,7 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent.

CEO Tobias Meyer kommentiert die Lage so: „Trotz blockierter Seewege und gesperrter Lufträume halten wir die Lieferketten unserer Kunden am Laufen.“

E-Commerce-Sparte weitgehend stabil, Paketvolumen in Deutschland steigt

Für den Online-Handel besonders relevant: Die Division DHL eCommerce verzeichnete einen berichteten Umsatz von 1,56 Milliarden Euro - ein Rückgang von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis blieb mit 50 Millionen Euro nahezu stabil.

Im Bereich Post & Paket Deutschland trug gestiegenes Paketvolumen zur positiven Umsatzentwicklung bei. Allerdings konnten die höheren Paketmengen die rückläufigen Briefmengen und gestiegene Transport- und Personalkosten beim EBIT nicht vollständig ausgleichen – das Segment-EBIT sank leicht auf 264 Millionen Euro.

Investitionen in Rechenzentren und Elektroflotte

Die DHL Group investiert weiter in ihre operative Infrastruktur: In Nordamerika sollen bis Ende 2026 mehr als zehn neue Lagerstandorte mit einer Gesamtfläche von über 650.000 Quadratmetern entstehen, die sich speziell an Betreiber von Rechenzentren richten. In Deutschland lag der Anteil von Elektrofahrzeugen in der Paket- und Briefzustellung Ende 2025 bei knapp 60 Prozent.

Jahresprognose bestätigt

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet DHL weiterhin mit einem operativen Ergebnis von über 6,2 Milliarden Euro. Das Unternehmen geht davon aus, dass geopolitische Unsicherheiten anhalten werden.

Artikelbild: https://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 30.04.2026
img Letzte Aktualisierung: 30.04.2026
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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cf
04.05.2026

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Meinung am Montagmorgen: Solange es DHL gut geht und die Taschen voll sind ist die Welt ja in Ordnung - ob die KMU unter den Preisen zusammenbrechen ist ja wurscht. Ist ja vielleicht ein neuer Geschäftszweig für DHL: die Leichen der Geschäftsinhaber abtransportieren die zusammengebrochen sind...