DHL-Kunden aufgepasst: Pakete werden in der Vorweihnachtszeit teurer

Veröffentlicht: 17.09.2024
imgAktualisierung: 17.09.2024
Geschrieben von: Redaktion
Lesezeit: ca. 1 Min.
17.09.2024
img 17.09.2024
ca. 1 Min.
DHL Pakete
Belish / Depositphotos.com
Wie auch im vergangenen Jahr erhebt die DHL Group erneut Peak-Zuschläge rund um die Weihnachtszeit. Geschäftskunden müssen dann pro Paket mehr bezahlen.


Die sendungsreiche Weihnachtszeit steht kurz bevor und auch in diesem Jahr wird die DHL Group wieder sogenannte Peak-Zuschläge verlangen. In der Zeit vom 1. November 2024 bis 31. Dezember müssen Geschäftskunden 0,19 Euro je DHL-Sendung mehr zahlen. Damit will der Bonner Logistiker die Kosten stärker verursachungsgerecht verteilen.  „Kunden, die uns besonders stark im Weihnachtsgeschäft nutzen, verursachen zu besonders starken Teilen unseren Investitionsaufwand und haben höhere Stückkosten, da zusätzliches Personal und Transporte in dieser Jahreszeit teurer sind“, erklärt eine DHL-Sprecherin auf Nachfrage.

Seit September: Neuer Nachfrage-Zuschlag

Zusätzlich erhebt die DHL bereits seit dem 15. September einen sogenannten Nachfrage-Zuschlag („Demand Surcharge“). Dieser wird sowohl für Sendungen mit DHL Express Worldwide (TDI) als auch für Economy Select (DDI) fällig und gilt noch bis zum 31. Januar 2025. Die Höhe der Kosten sind vom jeweiligen Absende- und Zielort abhängig. Für Pakete, die innerhalb der EU versendet werden, wird beispielsweise ein Nachfrage-Zuschlag von 30 Cent je Sendung fällig.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 17.09.2024
img Letzte Aktualisierung: 17.09.2024
Lesezeit: ca. 1 Min.
Artikel weiterempfehlen
Redaktion

Redaktion

KOMMENTARE
13 Kommentare
Kommentar schreiben

Dekolust
30.10.2024

Antworten

Leider tanzt DHL seinen Kunden schon seit Jahren auf der Nase rum. Der Service und die Erreichbarkeit wird immer schlechter und die Preise steigen immer mehr. Da werden immer mehr Preise erfunden, mit denen man den Kunden knechten kann. Zahlen muss das am Ende immer der Endkunde, denn auch der Händler muss das weitergeben. Aber so ist das System beim Monopolisten. Wenn wir ehrlich sind gibt es kaum Alternativen zu DHL. Wir haben bereits DPD und GLS ausprobiert und waren jedes Mal genervt. DHL wird so lange an der Preisschraube drehen, bis der Endkunde wieder freiwillig in die tote Innenstadt zurückkehrt und Ladenlokale aufsucht oder ein wettbewerbsfähiger Anbieter am Markt hochkommt. Aber das sehe ich nicht so schnell. Es sei denn China schickt eine gute Idee... Die können ja neuerdings alles besser ;-)
Michael
30.10.2024

Antworten

ich bin überzeugt davon die Post überspannt den Bogen nur so lange bis sich ein wirklich qualifiziertes Unternehmen am Markt etabliert, derzeit meinen alle sie müssten den letzten Cent ausreizen ohne etwas dafür zu tun. Das wird sich rächen.
Dennis
30.10.2024

Antworten

Liebe Kunden, da unsere Aufträge sehr zugenommen haben und Sie so viel bei uns kaufen, müssen wir leider einen Zuschlag berechnen, weil wir jetzt mehr Arbeit haben. Daher bitten wir Sie mehr zu zahlen oder eventuell jemanden anderen die Aufträge zu geben. Wenn Sie aber weniger mit uns versenden, müssten wir die Preise anheben, da wir gewisse Gewinne benötigen und das Verpsrechen mehr Umsatz zu machen, auch einhalten müssen.
K.I
30.10.2024

Antworten

Meinung: @ H.K. scheint direkt von DHL beauftragt zu sein hier den Fürsprecher und Weichspüler zu machen!? Oder ist diese Person etwa bei DHL beschäftigt? Unfassbar naiv und unwissend - ganz harmlos ausgedrückt!
akikara141
30.10.2024

Antworten

Wie DHL mitteilt: Da zusätzliches Personal und Transporte in dieser Jahreszeit teurer sind“ 1) Wieso ist Personal zur Weihnachtszeit Teurer ? Der Mindestlohn ist zur Zeit gleich mit dem Mindestlohn im Sommer 2024 , ferner sind Strom für die E-Transporter etwas gesunken und der Preis an der Tankstelle auch. 2) Jeder normale Geschäftsmann wurde für sowas eine Mischkalkulation im Preis aufstellen, nur DHL schlägt extra drauf !
Michael
30.10.2024

Antworten

Trotz Peakzuschlag sind die Pakete länger Unterwegs, alles reine Abzocke! Genauso wie das sooo gerne in Rechnung gestellte Codierentgelt, eine Frechheit ist das!. Dieses Jahr haben wir zusätzlich noch sehr viele Beschwerden und Reklamtionen mit Paketen die kaputt beim Kunden ankommen, wenn man die Fotos sieht die uns dann die Kunden zuschicken, denkt man der Paketbote ist erstmal mit dem Auto darüber gefahren bevor er es beim Empfänger abgibt!! So ein Sauladen ist das geworden, aber es gibt ja leider keine alternativen....GLS, DPD, Hermes sind noch schlimmer....DHL weiß das und nutzt sein Monopol schamlos aus!
Fengor
23.09.2024

Antworten

ich finde es richtig, dass die eh gebeutelten Paketzusteller mehr Geld bekommen durch den Zuschlag........ ach!!!! .......bekommen sie nicht????? Aber die Vorstandsetage wird doch hoffentlich davon profitieren; na dann ist die Erhöhung ja doch für einem guten Zweck. Leider haben unsere Kunden nix davon; die Pakete werden weiterhin verspätet (wenn überhaupt) richtig zugestellt. Zeit für eine ernst zu nehmende Alternative!!!!
oejendorfer
18.09.2024

Antworten

Das ist alles nur Abzockevon DHL. Ein ordentlicher Betrieb kalkuliert ubers ganze Jahr. Das Bier wir im Sommer auch nicht teurer. Und Kollegen, die das gut finden und auch machen sind "ganz arme Würmer" und keine ordentlichen Händler, zumimdest keine Hanseatischen Kaufleute. PS: die hohen Paketkosten lassen sich sowieso bei ebay nicht durchsetzen - Mischkalkulation - tschüs Wolfgang
Andi
18.09.2024

Antworten

Ob Amazon den Aufschlag auch bezahlen muss?
H.K.
18.09.2024

Antworten

Wer gibt denn DHL-Paketgebühren 1:1 an seine Kunden weiter? Ich kenne keinen Kollegen, der seine Paketpreise nicht entsprechenden aufrundet. Daher fallen 19 Ct kaum ins Gewicht und wenn dadurch längere Laufzeiten in Stoßzeiten verhindert werden können, soll es mir recht sein. Na und wer doch zu knapp kalkuliert, muß dann eben seine Versandpreise um 0,25 € brutto anheben - wo ist das Problem? Klar, wer kostenlosen Versand anbietet, hat jetzt Mehrkosten, aber mit solchen Händlern hält sich mein Mitleid eh in Grenzen. @DK: Informieren Sie sich da besser vorab, sonst könnte es ein böses Erwachen geben. 😉 UPS z.B. kassiert in diesem Jahr den "Weihnachtszuschlag" i.H.v. 6,50 € für lange Pakete bereits seit Angang September bis Ende Januar. Davon ganz abgesehen ist die Qualität auch ein Merkmal, nach dem wir unseren Versender aussuchen. Wegen zeitweise 19 Ct wechsle ich doch nicht einen Paketdienstleister, mit dem meine Kunden überwiegend zufrieden sind. @Robert: Wenn DHL die Warenpost nun durch das Kleinpaket ersetzt, so bietet das aus meinere Sicht gerade für gewerbliche Versender Vorteile, da es hier nun auch zu einer Haftung bis 20,00 € durch DHL kommt. Etwas, was bei der Warenpost nicht gegeben ist. Den Wunsch nach einer konkurrenzfähigen Alternative habe ich zwar auch, aber die Erfahrung zeigt, dass auch dort am Ende nur mit Wasser gekocht wird. Mit anderen Worten: Einen billigen und dabei noch schnellen, zuverlässigen und gegenüber dem Kunden freundlichen Anbieter wird es so schnell nicht geben.
Oli
18.09.2024

Antworten

Ja klar mache ich auch immer so, die Leute kaufen mehr und ich berechne dafür einen Aufschlag weil ich mehr verdiene. Warum bin ich nicht früher auf diese Idee gekommen.....?
Robert
18.09.2024

Antworten

Das ist bei DHL nur zusätzlicher Profit. Trotz des Peakzuschlags im letzten Jahr kamen die Sendungen nicht schneller an als in den Jahren zuvor – so viel zur versprochenen Personalaufstockung. Im Vergleich zur Warenpost ist das besonders dreist. Auch die Warenpost wird bei uns von DHL abgeholt, aber dafür zahlen wir keine Maut, Energiezuschläge, Peakzuschläge oder Gebühren für Codierungsfehler – Kosten, die DHL bei Paketen kreativ hinzufügt (womöglich wird die Warenpost deshalb bald durch das Kleinpaket ersetzt). Die Paketpreise sind in den letzten Jahren stark angestiegen, ohne dass der Service erkennbar besser geworden wäre. Leider bleibt DHL immer noch der verlässlichste Anbieter für Endkunden, sodass man praktisch gezwungen ist, auf sie zurückzugreifen. Es wird höchste Zeit, dass eine konkurrenzfähige Alternative den Markt betritt.
DK
18.09.2024

Antworten

Supi ... dann werden wir unsere Gewerbepakete eben über unsere anderen Paketdienste ableiten. Ich dachte immer, dass mehr Pakete für DHL auch mehr Umsatz und Gewinn bedeutet?!?!? Ich trage diesen Unsinn nicht mit!