Support & Hilfe
Newsletter Bei uns werben

DHL rüstet sich für mehr Online-Bestellungen: Großausbau des Paketzentrums Köln

Veröffentlicht: 10.09.2026
imgAktualisierung: 10.09.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
10.09.2026
img 10.09.2026
ca. 2 Min.
DHL Paketzentrum
claudiocaridi.libero.it2 / Depositphotos.com
DHL hat sein Paketzentrum Köln-Eifeltor erweitert – künftig sollen dort 50.000 Pakete pro Stunde sortiert werden.


DHL hat den Erweiterungsbau seines Paketzentrums in Köln-Eifeltor offiziell in Betrieb genommen. Damit steigt die Sortierkapazität am Standort auf rund 50.000 Pakete pro Stunde. Köln-Eifeltor zählt damit zu den größten Paketstandorten Nordrhein-Westfalens und zu den leistungsfähigsten Sortierzentren Deutschlands.

Nach Angaben von DHL wachse die Zahl der zu verarbeitenden Pakete durch den Online-Handel enorm. Köln zählt zu den wichtigsten Wirtschafts- und Logistikstandorten Deutschlands und gehört zu den bevölkerungsreichsten Regionen des Landes. Um steigende Sendungsmengen von Unternehmen und Privatkunden weiter zuverlässig bearbeiten zu können, investiere das Unternehmen in zusätzliche Kapazitäten und moderne Infrastruktur.

Zweithöchste Kapazität in Deutschland

Mit der neuen Sortierleistung zieht Köln-Eifeltor mit dem bislang größten NRW-Standort in Bochum gleich. Bundesweit verfügt nur das DHL-Paketzentrum in Aschheim bei München mit rund 72.000 Paketen pro Stunde über eine höhere Kapazität. Von Köln-Eifeltor aus versorgt DHL rund 1,2 Millionen Haushalte – das Einzugsgebiet reicht von Aachen und der Eifel über den Rhein-Erft-Kreis und das gesamte Kölner Stadtgebiet bis ins Bergische Land, nach Leverkusen und in den Rhein-Sieg-Kreis.

250 neue Arbeitsplätze und mehr Nachhaltigkeit

Durch die Erweiterung entstehen rund 250 neue tarifgebundene, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Damit sind künftig etwa 700 Mitarbeitende am Standort tarifgebunden beschäftigt. Beim Ausbau setzte DHL zudem auf nachhaltige Gebäudetechnik. Nach Unternehmensangaben investiert der Bereich Post & Paket Deutschland seit Jahren jährlich mehr als eine Milliarde Euro in die Modernisierung seiner Infrastruktur – von neuen Paket- und Briefzentren über die Dekarbonisierung der Flotte bis hin zu Automatisierung und Digitalisierung.

Unternehmen verweist auf regulatorische Belastungen

DHL macht in der Mitteilung zugleich auf politische und regulatorische Entwicklungen aufmerksam, die die wirtschaftlichen Grundlagen des Geschäfts nach eigener Einschätzung zusätzlich belasten. Genannt wird insbesondere die Diskussion über die Umsatzsteuerbehandlung von Teilleistungen im Briefgeschäft. Zusätzliche Kosten, regulatorische Unsicherheiten und Eingriffe in bestehende Geschäftsmodelle erschweren Investitionen in Infrastruktur, Beschäftigung und Modernisierung, so DHL.

Artikelbild: https://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 10.09.2026
img Letzte Aktualisierung: 10.09.2026
Lesezeit: ca. 2 Min.
Artikel weiterempfehlen
Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

KOMMENTARE
1 Kommentare
Kommentar schreiben

cf
11.09.2026

Antworten

Meinung: Wenn schon "vorsorglich" auf regulatorische Belastungen hingewiesen wird, folgt die nächste Preiserhöhung sicher bald. Und ob die steigenden Paketmengen so bleiben? Wenn die Wirtschaft von der EU und unserer Regierung weiter so niedergemacht wird, hat bald eh keiner mehr Geld über um etwas zu bestellen.... Vielleicht könnte man aus den Palettenstellplätzen in der neuen DHL-Halle ja dann Matratzenliegeplätze als Notunterkunft machen.