DHL erhebt Monatspauschale für Geschäftskunden

Veröffentlicht: 30.05.2025
imgAktualisierung: 30.05.2025
Geschrieben von: Redaktion
Lesezeit: ca. 2 Min.
30.05.2025
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Nahaufnahme: DHL-Logo und Schriftzug „Excellence. Simply Delivered“ an gelbem DHL-Lieferwagen
chrisdorney / Depositphotos.com
Ab Juli wird für DHL-Geschäftskund:innen eine monatliche Gebühr für den Paketversand fällig.


Die DHL Group nimmt zur Mitte des Jahres Preisanpassungen für seine Geschäftskundschaft vor. Händler:innen, die mit DHL versenden und das DHL-Geschäftskunden-Portal nutzen, erhielten aktuell eine Mitteilung über neue Preise und Zuschläge des Logistikers.

Demnach wird ab dem 1. Juli 2025 eine Monatspauschale für die Produkte DHL Paket und DHL Retoure fällig. Sie ist unabhängig davon zu zahlen, wie viele Sendungen im Monat eingeliefert werden. Erstmals wird sie in dem Monat erhoben, in dem die erste Sendung eingeliefert wurde, heißt es in der entsprechenden Mitteilung im Geschäftskundenportal. Die Einführung der Gebühr steht im Zusammenhang mit der jährlich stattfindenden Preiserhöhung, erklärt DHL auf Nachfrage.

Die Höhe der Gebühren fällt dabei unterschiedlich aus: Händler:innen berichten von monatlichen Pauschalen zwischen 7,95 Euro und bis zu 119,95 Euro. „Ihre Höhe staffelt sich nach dem jeweils mit unseren Kunden individuell vereinbarten Tarif“, erläutert eine DHL-Sprecherin. Alle Händler:innen, die diese neue Monatspauschale betrifft, seien über die Änderung informiert worden. 

Preisanpassung für DHL-Pakete  

Im Zuge der Einführung der neuen monatlichen Grundgebühr hat DHL auch die Preise für die Pakete angepasst. „Es gilt, dass eine höhere Monatspauschale mit einem geringeren Preis pro Sendung einhergeht“, teilt die Unternehmenssprecherin weiter mit. Durch die Gebühr könne der Preis pro Sendung für die Geschäftskund:innen im Vergleich zum bisherigen Tarif weitestgehend gesenkt werden. Diese neue Preisstruktur habe einen weiteren signifikanten Vorteil: „Durch die neu eingeführte Monatspauschale reduzieren sich für unsere Kunden die durchschnittlichen Aufwände pro Paket automatisch mit steigender Sendungsmenge – damit lohnt sich ein Wachstum mit DHL mit jeder zusätzlichen Sendung“, führt die Sprecherin aus. Einzelne Händler:innen berichten bisher auch von Preissenkungen, durch sie trotz der Monatspauschale unterm Strich voraussichtlich insgesamt sogar etwas günstiger versenden könnten. Händler:innen sollten dies im Einzelfall aber prüfen. 

Nicht von Preisänderungen betroffen ist das DHL Kleinpaket, das der Logistiker Anfang des Jahres eingeführt hatte und das, beispielsweise mit Blick auf den Versand per Packstation, einer Reihe gesonderter Versandkonditionen unterliegt. Die Pauschale gilt ausschließlich für das Geschäftskundenprodukt DHL Paket. Sowohl der internationale Warenversand als auch das DHL Kleinpaket behalten ihre bisherigen Tarifstrukturen ohne diese monatliche Gebühr bei, so DHL. 

Gebühren für nachhaltigen Versand und Zuschlag zur Weihnachtszeit

Neben diesen Änderungen führt DHL ab dem 1. Juli außerdem den sogenannten Peak-in-Peak-Zuschlag ein und legt sich verbindlich auf den Zeitraum für diese Zusatzgebühr fest. Zuzüglich zum Basispreis werden vom 24. November bis 7. Dezember pro Paket 0,50 Euro mehr fällig. Dieser Zeitraum umfasst die Black Week und die Cyber Week, in der die Sendungsmengen für gewöhnlich auf einem besonders hohen Niveau liegen.

Des Weiteren hat der Logistiker auch automatisch die Versandfunktion GoGreen Plus aktiviert, die ebenfalls mit einem Aufpreis verbunden ist.

Veröffentlicht: 30.05.2025
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KOMMENTARE
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DeElle
26.10.2025

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Ich frage mich, wieso nicht die bezahlen, die auch tatsächlich mehr versenden durch die sogenannte Cyberweek oder den Black Friday. Betrifft schließlich viele Händler gar nicht. Außerdem ist das nur eine versteckte Preiserhöhung. Die DHL will mitverdienen. Fragt sich nur, wie lange das noch aufgeht.
MV
23.10.2025

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Ständige Preiserhöhungen sind unakzeptakel..die Verbraucher wollen nix zahlen für Versand und Verpackung...und DHL zockt uns immer weiter ab....Ich wollte eigentlich nur mit dem gewerblichen Account frankieren damit ich eine Sammelrechnung habe und nciht eine Rechnung pro Paket...aber bei den teuren Preisen...+ Monatspauschale....bei meinen Paar Sendungen....ach ich glaube ich frankiere wieder in der privaten online Frankierung....etliche Rechnungen drucken muss ich im gewerblichen ja auch...alle Paar Tage und international, national, Warenpost etc alles getrennt...3 Seitige Rechung für 1 Paket....unglaublich...
Sofi
03.09.2025

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TEIL 3 Die Rabatte stehen den PREISERHÖHUNGEN mit gesamt 1,10€ gegenüber. In unserem Fall ist es tragisch, denn wir versenden den Großteil in dem Preissegment wo es jetzt 0,05€ günstiger wurde, und den nächste Posten sind Pakete bis 20kg und seltener auch drüber. Leider reicht ein Paket von 21kg aus um die Rabatte von 14 Paketen bis 3kg aufzufressen. Hat sich mal jemand hier die Paketstatistiken angeschaut und mit den Rabatten und Erhöhungen verglichen? Nicht vergessen, das ALLE Rabatte mit GoGreen sowieso weg sind. Dazu noch 0,19€ MAUT Zuschlag und der Energiezuschlag auch noch oben drauf. Der liegt dann auch bei 0,05€ bis zu 0,20€ je nach Gewichtsklasse. ABER das reicht noch nicht, oder? In den Monaten November und Dezember füllen sich die Damen und Herren noch mal die Taschen mit den zusätzlichen 0,19€ Peak Zuschlag. ABER HALT, damit kommt doch keiner über die Runden .. Stimmt, deshalb dann nochmal 0,50€ Aufschlag in den Cyberwochen und Black Friday Verkaufstagen. Und klar, ich verstehe das nur zu gut, der Aufwand den sowieso schon erhobenen Peak Zuschlag aus den 0,50€ rauszurechnen, wäre für diese "kurze" Dauer wirklich ein Aufwand der mit nichts zu rechtfertigen ist. Das letzte ZITAT - in echt sieht es viel beeindruckender aus, wenn es so schön untereinander in der Tabelle steht. PEAK ZUSCHLAG - 0,19€ "Zuschlag zum Basispreis, gültig in den Monaten November und Dezember zur Sicherstellung notwendiger Investitionen zum bedarfsgerechten Aufbau zusätzlicher Kapazitäten in die Infrastruktur von DHL" in der Zeile darunter dann der ... PEAK-IN-PEAK ZUSCHLAG (ab 01.07.2025) für nur 0,50€ Zuschlag zum Basispreis in den Spitzenzeiten der Monate November und Dezember; unabhängig von weiteren Zuschlägen (insb. Peak-Zuschlag). Der Zeitraum wird in jedem Jahr von DHL bis zum 01.07. festgelegt. Der Zusatz musste sein: "unabhängig von weiteren Zuschlägen (insb. Peak-Zuschlag)", damit ist das Thema der Zweistzfigen Sonder-Abzocke rechtssicher durch. Stand doch da! Wie konnten Sie denn meinen der Peak Zuschlag würde sich "NUR" von 0,19€ auf 0,50€ erhöhen? Ein Paket mit 2,1kg kostet in den Monaten November und Dezember dann was bitte? Grundpreis reduziert von 4,95€ auf 4,90€ + Maut 0,19€ = 5,05€ + Energiezuschlag 0,06€ = 5,11€ + Peak Zuschlag 0,19€ = 5,30€ + Peak-in-Peak Zuschlag 0,50€ = 5,80€ exkl. MwSt. Du hast GoGreen noch nicht abbestellt? Sorry, dann sind doch noch mal 0,15€ mehr. Ergo = 5,95€ bitte. Fazit: UNFASSBAR
sofi
03.09.2025

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Teil 2 2. DIE MONATSPAUSCHALE ZITAT "Diese wird monatlich zusätzlich zum Paketpreis je Sendung erhoben, unabhängig davon, wie viele Sendungen Sie pro Monat bei uns einliefern. Im Gegenzug konnten die Versandpreise je Sendung weitestgehend gesenkt werden, sodass die hieraus entstehenden Kosten für Sie deutlich besser kalkulierbar werden. " ZITAT ENDE @Rechenkünstler DHL: Meine Kalkulation ist recht einfach. Damit ich die monatlichen Kosten absehen kann, rechne ich so: 1x Paket kostet Preis X, Preis X bezahlt der Kunde - ich bin bei "0€" im Idealfall. 10x Paket kosten 10X, 10X zahlen 10 Kunden zu jeweils 1X - ich bin wieder bei "0€". Und das klappt sogar bei 1765 Paketen. Denn die würden dann 1765*X kosten und wieder von 1765 Kunden zu jeweils 1X ausgeglichen. Jetzt zahle ich pauschal erstmal 69,95€ - d.h. analog zu der ersten Beispielrechnung oben: 1x Paket kostet Preis X, Preis X bezahlt der Kunde - ich bin bei "69,95€" auf denen ich sitzen bleibe.. 10x Paket kosten 10X, 10X zahlen 10 Kunden zu jeweils 1X - ich bin wieder bei "69,95€". usw. Außer ich schlage das auf den Versandpreis oben drauf. Aber dann habe ich bald außer der Monatspauschale nichts mehr zu zahlen. Und ja, ich habe die groß angekündigten Preissenkungen nicht einbezogen. Warum auch? Die sind doch ein Scherz. 01.01.2023 wurde das Paket bis 1kg von 3,60€ auf auf 3,75€ erhöht. Und am 01.10.2023 auf 4,30€ und derzeit liegen wir bei 4,55€, die auf 4,35€ gesenkt wurden nach Einführung der Monatspauschale. Paket bis 1kg 4,55€ auf 4,35€ ------- 0,20€ Paket bis 3kg 4,95€ auf 4,90€ ------- 0,05€ Paket bis 5kg 6,10€ auf 5,95€ -------- 0,15€ Paket bis 10kg 8,10€ auf 8,00€ ------ 0,10€ Paket bis 20kg 12,50€ auf 12,90€ +++ 0,40€ Paket bis 31,5kg 14,95€ auf 15,65€ +++ 0,70€ PREISNACHLÄSSE zusammen = 0,50€ - wobei das wohl wichtihste Paket für viele das von 1-3kg sein dürfte, was komischerweise auch nur 0,05€ günstiger wurde. Weiter in Teil 3
Sofi
03.09.2025

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Ich fasse es nicht für wie dämlich DHL die Kunden hält. Mit derartigen Hütchenspieler-Tricks den Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen, und dabei nicht mal mitbekommen, dass diese Kunden ihr Kerngeschäft sind. Für alle die evtl. nicht kennen, hier mal ein Beispiel oder zwei: 1. DIR GOGREEN ZWANGSEINFÜHRUNG LIGHT ... ... die plötzlich auf jedes Paket aufgeschlagen wurde, hat DHL in dem Schreiben (was nur als PDF im GKP zu finden ist) den Partnern so verkauft, als hätten sie sich ein Bein ausgerissen für ihre ach so geschätzten Kunden. ZITAT "Wir freuen uns daher, den neuen Service GoGreen Plus ab dem 1. Juli 2025 für die von Ihnen genutzten Produkte im nationalen Warenversand als zusätzliche Leistung mit automatischer Dauerbuchung (Standardbeauftragung) im Post & DHL Geschäftskundenportal zu hinterlegen. " ZITAT ENDE Also für so einen besonderen Service haben wir gleich mal einen prallen Fresskorb aus Dankbarkeit an die Geschäftsführung geschickt. Mit GoGreen selbstverständlich. "Wir freuen uns daher, ... als zusätzliche Leistung mit automatischer Dauerbuchung ... " Wie dreist ist das bitte schön? Wir halten fest: Bis es auffällt und der Kunde die automatische Buchung der GoGreen Zwangsabgabe eigenständig im GKP wieder Rückgängig macht, komen schon mal 0,15€ pro Palet, bzw. 0,10€ pro Kleinpaket oben drauf. Bei Rücksendung dann nochmal. Weiter in Teil 2 ...
Karsten
19.08.2025

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Diese ständigen Gebührenanderungen, Zuschläge, Pauschalen bei DHL sind einfach nur noch belastend und sowas von kundenunfreundlich. Amazon senkt die Gebühren und dieser DHL Verein erhöht halbjährlich. Das einzige was die nicht erhöhen, mit Zuschlägen und Pauschalen versehen (können), ist der Versand aus dem Amazon backend zu FBA Lagern, da gehts es auch komischerweise ohne. Nur wenn DHL so weitermacht, kann DHL bald nur noch Amazon Pakete ausliefern, aber darüber haben die Bonner wohl noch nicht nachgedacht.
Arthur
12.08.2025

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Ganze 2 Pakete verschickt im Juli und eine Rechnung über 142.74€ erhalten. Das freut einen doch. Absolute Frechheit.
Don Quiotte
03.06.2025

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Ein Onlinehandel unter diesen Umständen weiterführen grenzt langsam an Sinnlosigkeit. Wir haben Preise incl. Versand. Ich bin den ganzen Tag neben dem anderen bürokratischem Schwachsinn nur noch am Preise anpassen, welcher sich bei unseren Produkten nicht einfach Pauschal verteilen lassen. Schon mal garnicht in Ebay. Wenn nun dann noch der Peak Zuschlag kommt, werden wir schliesen. Eine Mitarbeiterin habe ich gerade gekündigt, weil wir die Mindereinnahmen der permanent anfallenden Mehrkosten nicht mehr erwirtschaften. Machen ab jetzt vorerst nur noch Abverkauf. Prima so gehts in Deutschland endlich vorwerts.
Thomas
02.06.2025

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3 Internet Shops geschlossen. Mitarbeiterin gekündigt. Mitgliedbeiträge gekündigt. Geht prima ohne !
dirk
02.06.2025

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Zum einen kommen die Preiserhöhungen bei DHL ja inzwischen nicht mehr nur 1x im Jahr - die jetzige Erhöhung zum 01.07.2025 ist schon zum zweiten Mal eine Erhöhung der Tarife nach nur 9 MONATEN, denn die letzte war erst zum 01.10.2024! Zum anderen ist es eine einfache Rechnung: Monatspauschale durch Preissenkung pro Paket ergibt den Break-Even, ab wo man theoretisch minimal sparen könnte: Wir sollen 34,95€ pro Monat Pauschale zahlen und haben im Gegenzug 0,20€ Minderung des 1kg-Paketes bekommen. Bedeutet: Ab 175 Pakete pro Monat würde man ein wenig sparen. Macht mindestens 2.097 Pakete im Jahr. Dass eine "Preisanpassung" immer eine Preiserhöhung darstellt, erklärte eine DHL-Mitarbeiterin auch ganz unumwunden. Hintergrund ist aber wohl eher, dass DHL realisiert hat, dass in Zeiten von Wirtschaftsflaute und Konsumzurückhaltung die Paketmenge in nächster Zeit wohl auch eher rückläufig sein wird, oder zumindest nicht mehr so stark wachsen wird wie in der Vergangenheit. Also versucht man, einen Teil der mengenabhängigen Umsätze auf Pauschalen umzuschichten, um künftigen Umsatzrückgängen wegen geringerem Volumen vorzubeugen. Und auf eines ist Verlass: Auch wenn jetzt einzelne Preise minimal gesenkt wurden - die nächste Preiserhöhung pro Paket kommt bestimmt!
Jens
02.06.2025

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Mafia. Eine absolute Frechheit, ich rufe mal Kartellamt. Nicht nur der Service wird massiv schlechter, seit dem der geile Verein Verdi 5 % mehr erstreikt hat bzw. erpresst. Jetzt hast du jeden Tag andere Fahrer mal kannst du sie verstehen mal nicht aber alle Aushilfen haben, was gemeinsam, sie kennen keine Straßen. Warum auch kommt ja jeden Tag ein neuer und dann zwischen 12 und 14 Uhr. Heute kam zum Beispiel ein alter Feher um 10 Uhr richtige Straße alles perfekt. Go green wurde auch einfach gebucht was ich natürlich sofort widderufen habe. Der Staat sollte als Geldgeber die Post mal in die Schranken weisen. Immer teurer jedes Jahr aber service immer schlechter jedes Jahr
Richard
02.06.2025

Antworten

Die neue Preiserhöhung ist schon heftig, wir sind recht klein und versenden nicht mehr als 300 Pakete im Jahr. Kosten pro Paket 1kg - 5,00€ zusätzlich Maut und CO2 Abgabe 0,19€ plus ca.0,05€ Energiezuschlag zuzüglich 7,95€ pro Monat Grundgebühr. Dann kommen noch die Kosten für die Verpackung hinzu. Dem Kunden günstige Versandkosten anbieten, ist gar nicht möglich. Wir werden versuchen die Teuerung, erst einmal nicht weiter zu geben. Wir werden sehen, was noch so alles kommt. Ich habe auf jeden Fall auch schon Mitbewerber kontaktiert auch wenn wir nur ein Zwerg sind, kann ja nicht sein, dass DHL jedes Jahr mit neuen Preisen um die Ecke kommt.
Robert
02.06.2025
Das 1kg-Paket kostete zuvor vermutlich 5,05 €, wodurch der Preis nun gesenkt wurde. Selbst mit der Monatspauschale von 7,95€ wird es insgesamt günstiger. Wer die Pauschale bekommt, profitiert in der Regel auch von einem oder mehreren reduzierten Paketpreisen. Die eigentlichen versteckten Mehrkosten entstehen ausschließlich durch den verpflichtenden GoGreen-Plus-Zuschlag, der aber manuell deaktiviert werden muss.
Sabrina
04.06.2025
Robert - Warum wird es günstiger? Bei 300 Paketen im Jahr, also 25 Paketen im Monat, müsste man mit 30 Cent pro Paket mehr rechnen. Was bringt da eine Senkung von 5 Cent? Oder habe ich einen Rechenfehler?
S.M.
02.06.2025

Antworten

Ich habe soeben DHL Paket und DHL Retoure gekündigt. Allerdings ließ DHL die Kündigung im Geschäftskundenportal zum 30.6. nicht zu, sondern erst zum 31.7. Aber einen Monat werden wir die Monatspauschale schlucken. Schade, hier aus Prinzip aussteigen zu müssen, nach 20 Jahren guter Zusammenarbeit mit DHL. Aber Gebühren für nichtstun, das hätten wir auch gerne.
Kommentator
02.06.2025

Antworten

Können Sie für diese "Monatspauschale" einen Beleg oder weiterführende Links bereitstellen? Weder in unserem Gespräch mit DHL noch in den Dokumenten zu Vertragsanpassungen ist davon die Rede.
Redaktion
02.06.2025
Hallo, vielen Dank für deinen Kommentar. Auf Nachfrage erklärte DHL, dass die Information über die Monatspauschale all jene Geschäftskund:innen erhalten haben, die diese auch betrifft. Die Informationen wurden von DHL direkt im Posteingang im Geschäftskundenportal geteilt. Uns liegen mehrere Berichte von Händler:innen vor, die keine solche Mitteilung erhalten haben.
Robert
02.06.2025
Bei Großversendern scheint die Pauschale nicht erhoben zu werden. Es wird vermutet, dass diese vor allem dann zum Tragen kommt, wenn die vertraglich vereinbarte Versandmenge nicht erreicht wird. Ein Beispiel: Ein Kunde hat mit DHL eine Jahresmenge von 1.000 Sendungen vereinbart, um von günstigeren Paketpreisen zu profitieren. Er versendet im Durchschnitt jedoch nur etwa 800 Pakete. In solchen Fällen wird offenbar eine monatliche Pauschale eingeführt – so zumindest die Einschätzung, die wir gemeinsam mit anderen vermuten. Wir kennen auch Versender, die über 30.000 Sendungen pro Jahr versenden, die bekamen nur die Nachricht über den zusätzlichen Peak-in-Peak und der GoGreen-Plus-Zulage (ab 01.07.2025), die aber deaktiviert werden kann.
Andreas
02.06.2025

Antworten

Diese milchmädchen Rechnung kann DHL jemandem glaubhaft erzählen, der nicht rechnen kann... Mist, viele Unternehmer können rechnen. Und tschüss, DHL. , ihr wart schon immer zu teuer und jetzt das, sorry . Maß ist voll.
David
02.06.2025

Antworten

Alle Produkte im Geschäftskundenportal wurden am Wochenende durch uns gekündigt, nicht, dass wir noch 120 Euro Monats-Gebühr ab 01.07.25 zahlen sollen. Frechheit, dass wir am Samstag, den 30.05.25 den Brief erhalten haben und somit die Kündigungsfrist fast nicht mehr einhalten konnten...das Paket bis 1kg wurde zudem 10 Cent teurer, welches wir zu 90% nutzen....die Preise bei 3kg, 5kg, 10kg usw. wurden um ein paar Cent billiger...für uns ein weiterer Kostenschlag ins Gesicht...jetzt gehen auch die restlichen Pakete und Kleinpakete über unsere anderen Dienstleister. Kleinpakete können seit Mitte März nicht mal mehr in Packstationen eingeliefert werden und benötigen meist 3-5 Tage bis zum Empfänger...eBay hat uns den Top-Verkäuferstatus bereits aberkannt, weil fast alle Kleinpakete mit Mängeln seitens eBay versehen wurden. Das wird bei DHL aber leider auch keinen jucken, wenn einige tausend Verträge mit monatlich insgesamt 500.000 und mehr Pakete gekündigt werden... die Boten sind zudem sowieso überlastet und brechen bei uns am laufenden Band die Tour ab! DHL ist das neue HERMES ... es lebe Hermes, DPD, GLS und Co. :-P
Sjaak
02.06.2025

Antworten

Dieser Verein ist wirklich dreist. Der Umgang mit Kunden und die Methoden sind kaum zu überbieten. Wetten, dass wir im Q4 trotz Peak-in-Peak-Zuschlag wieder einen Vollzeitmitarbeiter für Nachforschungen und Kundenanfragen zur Zustellung benötigen?
Melanie
02.06.2025

Antworten

mal sehen ob sich das rechnet, alleine in meinem Umfeld sind am Samstag schon 10 Kündigungen raus gegangen, aber wenn sich das DHL leisten kann. Die werden immer teurer aber der Service wird immer unterirdischer, die Preiserhöhung ist nun fast jährlich und meines Erachtens in keinster Weise gerechtfertigt.
Rommi
02.06.2025

Antworten

Vereinbarter Tarif?, bei mir wurde es einfach so auf den Höchstsatz vorgegeben! Plattformgebühren und Lucid kommen als Nebenschauplätze noch dazu, naja die Verpackungsindustrie hat sich in den letzten Monaten auch einen großen Schuck aus dem Nektartopf gegönnt. Eigentlich müsste man die Versandkosten anheben, aber meine Kunden schimpfen bereits jetzt. Leider gibt es keinerlei zuverlässige Alternative in der Logistik.
K.I
02.06.2025

Antworten

Meinung: ein Kollege meinte auf einem Treffen das DHL seit langer Zeit genauso handelt wie Donald Trump, Musk, Bezos, Zuckerberg, Tim Cook und das gesamte Gefolge. Die haben alle weder Anstand noch Moral und werden nur von der Gier geleitet. Was denen aber sowas von egal ist... Es gab ausschließlich Zustimmung von allen Seiten! Armes Deutschland!
Michael
02.06.2025

Antworten

Wir hatten ja letzte Woche auch ein Schreiben wegen der Preisanpassungen und dem Peak in Peak Zuschlag bekommen, aber das uns eine Monatliche Gebühr berechnet wird stand da nicht.......
Robert
02.06.2025

Antworten

Seit dem 28.05.2025 hat DHL ein neues Preismodell für Geschäftskunden eingeführt. Auf den ersten Blick wirkt es attraktiv: leicht gesenkte Paketpreise und gestaffelte Monatspauschalen. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppt sich das Ganze als versteckte Preiserhöhung. Ein Beispiel: Ein kleiner Kunde mit 200 Paketen jährlich zahlt nun 5,00 € statt 5,05 € pro Paket plus 7,95 € Pauschale. Ergebnis: 1.007,95 € statt 1.010,00 € – eine minimale Ersparnis. Doch ab dem 1. Juli 2025 kommt der neue „GoGreen Plus“-Zuschlag von 0,15 € pro Paket hinzu – automatisch aktiviert, sofern nicht manuell deaktiviert (erst ab dem 01.07.2025 möglich). Damit steigt der Preis auf 1.037,95 €, also mehr als bisher. Der Zuschlag ist in offiziellen Schreiben nur am Rande erwähnt und nicht in der Hauptpreisübersicht aufgeführt – viele Kunden dürften ihn übersehen. Je nach Versandvolumen liegen die Monatspauschalen zwischen 7,95 € und 119,95 €. Großkunden zahlen teils keine Pauschale, haben aber andere Tarife. Wer welchen Preis zahlt, bleibt intransparent. Meine Meinung: Wer bei DHL bleibt, sollte die neue Struktur genau prüfen, den GoGreen Plus-Zuschlag ggf. deaktivieren und nachrechnen. In manchen Fällen lohnt sich das Modell, in anderen wird es klar teurer. Einige Geschäftskunden ziehen bereits Konsequenzen und wechseln den Anbieter. DHL verkauft eine scheinbare Preissenkung – mit versteckten Mehrkosten.
Mali
02.06.2025
Leider sind die Monatspauschalen von 7,95€ jeden Monat fällig und nicht einmal im Jahr.
cf
02.06.2025

Antworten

Wir überlegen, ob wir als Kleinstversender einfach den Geschäftskundenvertrag künftigen und die Etiketten dann über die DHL Webseite buchen. Kost eh das gleiche, nur ohne Monatspauschale. Ja, ist etwas mehr Klickaufwand, aber schon aus Prinzip...
Gerd
31.05.2025

Antworten

ja die werden immer frecher… wird zeit das es endlich echte Mitbewerber gibt
Robert
02.06.2025
Das kann ich so nicht bestätigen, denn für einige Kunden kann es preislich sogar vorteilhafter sein. Entscheidend ist die Anzahl der versendeten Pakete und die jeweils individuell zugeteilte Monatspauschale – in manchen Fällen entfällt sie sogar ganz. Ähnliche Pauschalmodelle gibt es bei anderen Paketdienstleistern schon länger, wenn auch unter anderen Namen. Allerdings reicht deren Servicequalität bei Weitem nicht an die von DHL heran, zumindest im Endkunden-Bereich. DPD als Beispiel, schafft es oft nicht einmal die Klingel zu bedienen. Solange kein Wettbewerber das Qualitätsniveau von DHL erreicht, wird das Unternehmen seine starke Marktposition weiterhin gewinnbringend ausnutzen, auch wenn ich das selbst auch nicht gut heiße.