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DHL: Lieferoptionen sind der größte Conversionkiller

Veröffentlicht: 06.06.2025
imgAktualisierung: 06.06.2025
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 2 Min.
06.06.2025
img 06.06.2025
ca. 2 Min.
Nahaufnahme: Zusteller übergibt Paket
franky242 / Depositphotos.com
Die Mehrheit der Deutschen bricht laut einer DHL-Erhebung den Einkauf ab, wenn ihre bevorzugte Zustelloption nicht verfügbar ist.


Wer im Netz Ware bestellt, will allem voran eines: dass sie auch ankommt. Deshalb führt so ziemlich alles, was diese reibungslose Lieferung erschwert, bei hiesigen Online-Konsument:innen zu Frust: Hohe Versandkosten verärgern 58 Prozent der Kundschaft, über die Hälfte (52 Prozent) ist von zu langen Lieferzeiten gefrustet, ermittelte der aktuelle DHL E-Commerce Trend Report.

Es spielt aber nicht nur der Weg der Ware auf der letzten Meile eine wesentliche Rolle – für die Kaufentscheidung sind bereits die Zustelloptionen entscheidend: 81 Prozent der Konsument:innen weltweit würden eine Lieferung abbrechen, wenn ihre bevorzugte Variante nicht auswählbar ist. In Deutschland liegt dieser Anteil mit 85 Prozent sogar noch einmal höher. 

Vertrauen in den Versanddienst ist wichtiger Faktor

„Diese Erwartungen unterstreichen die Bedeutung von transparenten, kundenorientierten Logistikstrategien - nicht nur als operative Herausforderung, sondern als wesentlicher Bestandteil des Konversionsprozesses“, schreibt DHL zur Auswertung der Studienergebnisse.

Gerade in Hinblick auf aktuelle Preisänderungen erwägen Händler:innen verständlicherweise auch, auf alternative Zustelldienste umzusteigen. Dabei sollten sie allerdings dessen Bekanntheit und Zuverlässigkeit nicht außer Acht lassen, legen weitere Ergebnisse aus der Erhebung nahe: Drei Viertel der Deutschen würden nicht in einem Online-Shop kaufen, wenn sie dessen Versanddienstleister nicht vertrauen. 

Lieferung an die Haustür, aber flexible Rückgabe

Im Allgemeinen wird die Lieferung an die Haustür hierzulande mit 60 Prozent noch von einem Großteil der Käufer:innen bevorzugt. Flexible Rückgabeoptionen werden indes befürwortet, etwa in Filialen oder Paketshops (59 Prozent) oder Packstationen (26 Prozent).  Wenn der Rückgabeprozess nicht den eigenen Vorstellungen entspricht, brechen 79 Prozent der deutschen Verbraucher:innen den Kauf ab.

Für die Erhebung befragte der Logistiker 24.000 Verbraucher:innen aus Europa, Nord- und Südamerika, Asien Pazifik, Afrika und dem Nahen Osten.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 06.06.2025
img Letzte Aktualisierung: 06.06.2025
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Hanna Behn

Hanna Behn

Hanna widmet sich am liebsten den Themen E-Commerce-Trends, Leadership und Unternehmertum.

KOMMENTARE
4 Kommentare
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K.I
10.06.2025

Antworten

Meinung: Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen! DHL ist seit langer Zeit total überteuert, und was das Lieferversprechen betrifft einfach nur noch schlecht! Das ist DHL natürlich bekannt aber etwas zu ändern, dafür fehlt es in den "Manager" Etagen an Fachpersonal und vor allem am Willen!!!
cf
10.06.2025

Antworten

Wenn DHL schon herausgefunden hat, Zitat: "über die Hälfte (52 Prozent) ist von zu langen Lieferzeiten gefrustet, ermittelte der aktuelle DHL E-Commerce Trend Report.", dann ist die Frage: Was macht ihr nun mit den Kleinpaketen und Zustellgeschwindigkeiten? Stellenabbau und höhere Preise helfen offenbar nicht, denn es wird in letzter Zeit immer schlimmer. Vielleicht doch mal wieder den Service beschleunigen und dazu mehr Personal einstellen? Denkt mal über eure Statistik nach, denn sonst tut es die Konkurenz....
Gute
07.06.2025

Antworten

Lustig, gerade mit den hohen Versandkosten und langer Lieferzeit kann DHL ja glänzen!
ralf
10.06.2025
Genau das habe ich auch beim Lesen mir gesacht. DHL: Dauert Halt Länger