Support & Hilfe
Newsletter Bei uns werben

DHL Express vereinfacht Zollerklärung per KI für Online-Händler

Veröffentlicht: 07.05.2026
imgAktualisierung: 07.05.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 1 Min.
07.05.2026
img 07.05.2026
ca. 1 Min.
DHL Express Logo
megaflopp / Depositphotos.com
DHL Express führt eine KI-gestützte Bilderkennung für Sendungsinhalte ein – Händler müssen Zollbeschreibungen nicht mehr manuell eintippen.


Wer international versendet, kennt das Problem: Die korrekte Beschreibung von Sendungsinhalten für den Zoll ist fehleranfällig, zeitaufwendig und setzt Fachwissen voraus. DHL Express will diesen Schritt nun automatisieren. Der Logistikdienstleister hat eine Lösung auf Basis von Computer-Vision-Technologie in seinen Buchungsprozess integriert, die aus einem einfachen Produktfoto in Sekunden eine zollkonforme Warenbeschreibung erstellen soll.

So funktioniert die neue Funktion

Händler:innen fotografieren den zu versendenden Artikel mit dem Smartphone oder einem anderen Gerät. Das System analysiert das Bild serverseitig, erkennt den Gegenstand und generiert eine strukturierte Beschreibung gemäß internationalen Zollstandards. Der Vorschlag wird anschließend angezeigt und kann bei Bedarf angepasst oder überschrieben werden. Eine Registrierung bei DHL Express ist laut Unternehmen nicht erforderlich.

Bessere Datenqualität, weniger Zollverzögerungen

DHL verspricht durch die neue Funktion eine höhere Datenqualität bei der Sendungserfassung – und damit weniger Rückfragen und eine schnellere Zollabfertigung. Dirk Olufs, EVP & Global CIO bei DHL Express, erklärt: „Wenn Sendungsdaten von Anfang an korrekt erfasst werden, profitieren alle weiteren Prozessschritte.“ Enna Zarate, Senior Vice President Digital Customer Solutions, ergänzt, dass die Warenbeschreibung ein zentraler Baustein der Customer Journey sei und das Unternehmen mit der Lösung direkt auf Kundenfeedback reagiere.

Die Funktion ist derzeit in acht Märkten aktiv: Deutschland, Kanada, Hongkong, Niederlande, Singapur, Südafrika, Spanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Eine schrittweise weltweite Einführung ist für den weiteren Verlauf des Jahres 2026 geplant.

Veröffentlicht: 07.05.2026
img Letzte Aktualisierung: 07.05.2026
Lesezeit: ca. 1 Min.
Artikel weiterempfehlen
Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

KOMMENTARE
1 Kommentare
Kommentar schreiben

cf
08.05.2026

Antworten

Meinung: Es wundert mich doch sehr, dass offenbar niemand, auch nicht in diesem Beitrag, nach dem Thema Datenschutz fragt. Mal im ernst: Was passiert zusammengefasst? Der Onlineshop überträgt neben den personenbezogenen Daten nun auch eine Inhaltsbeschreibung, liefert der Ki zum Training gleich noch weitere Daten und alles wird im Hintergrund in riesigen Datenbanken gespeichert. Wer jetzt meckern will, dass man die Inhaltsbeschreibung ja eh erstellen muss: "Ja, is klar, aber müssen mit diesen Daten jetzt noch zusätzlich Ki-Systeme trainiert werden und das Wissen bekommen, bei denen niemand so genau weiß, was damit passiert und wo die letzten Endes liegen oder landen?"