Die Zollentscheidungen der US-Regierung unter Donald Trump haben weltweit für erhebliche Einschränkungen in der Logistikbranche gesorgt. Zahlreiche Postgesellschaften – darunter auch die DHL Group – mussten den Versand in die USA extrem einschränken oder sogar komplett einstellen.
Besonders betroffen sind Sendungen mit einem Warenwert von über 100 US-Dollar: Für Geschäftskunden wie auch Privatkunden ist aktuell ein regulärer Postversand nicht mehr möglich. Zwar können kleinere Pakete unterhalb dieser Wertgrenze noch als Geschenke verschickt werden, doch für teurere Waren bleibt derzeit nur der teurere DHL-Express-Versand mit zusätzlichen Zollgebühren.
Die Folgen sind verheerend: Nach Angaben des Weltpostvereins brach das Volumen internationaler Sendungen in die USA bei 88 Postgesellschaften weltweit um 81 Prozent ein.
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