Support & Hilfe
Newsletter Bei uns werben

Deutsche Post fordert erhebliche Portoerhöhung – Briefe sollen deutlich teurer werden

Veröffentlicht: 17.09.2025
imgAktualisierung: 17.09.2025
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 1 Min.
17.09.2025
img 17.09.2025
ca. 1 Min.
Briefkasten Deutsche Post
Oleksandr_UA / Depositphotos.com
Geht es nach der Deutschen Post, wird der Versand von Briefen künftig noch teurer. Der Konzern pocht auf eine deutliche Portoerhöhung.


Die Deutsche Post DHL will ab 2027 eine deutliche Anhebung des Briefportos durchsetzen. DHL-Vorständin Nikola Hagleitner erklärte gegenüber der Funke-Mediengruppe: „Ich setze darauf, dass die Bundesnetzagentur beim nächsten Mal die reale Kostenentwicklung und den beschleunigten Briefrückgang noch stärker berücksichtigt – und dann muss das Standard-Porto nennenswert wachsen.“

Um Preisanpassungen beim Briefporto vornehmen zu können, benötigt die DHL Group die Genehmigung der Bundesnetzagentur.

Kritik an aktueller Portoerhöhung

Zuletzt wurden zu Beginn des Jahres die Preise angehoben: Ein Standardbrief kostet aktuell 95 Cent, zuvor waren es 85 Cent, das Postkartenporto stieg von 70 auf ebenfalls 95 Cent. Diese Preise gelten bis Ende 2026. Hagleitner hält das für unzureichend: „Aus meiner Sicht ist die Portoerhöhung beim letzten Mal zu gering ausgefallen – nicht weil wir gierig sind, sondern weil wir die Erlöse benötigen, um die Modernisierung der Post zu stemmen.“ Sie betonte zudem: „Jeder Cent, den meine Konzerndivision mit Leistungen und Produkten erwirtschaftet, wird in den Standort Deutschland reinvestiert.“

Prüfung durch Bundesnetzagentur

Laut Hagleitner beginnt die Bundesnetzagentur im Januar 2026 mit der Prüfung weiterer Anpassungen. Die Entscheidung werde Ende 2026 erwartet. Konkrete Zahlen nannte sie nicht, doch sie stellte klar: „Wo man da genau landet, mag ich nicht vorempfinden. Aber ich erwarte eine signifikante Erhöhung.“

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 17.09.2025
img Letzte Aktualisierung: 17.09.2025
Lesezeit: ca. 1 Min.
Artikel weiterempfehlen
Corinna Flemming

Corinna Flemming

KOMMENTARE
4 Kommentare
Kommentar schreiben

KI
18.09.2025

Antworten

Meinung: Die DHL-Vorständin Nikola Hagleitner will sich einfach die eigenen Taschen noch voller packen! Unsere Zusteller haben das Fahrzeug voll mit Briefen, Werbung, Päckchen ect. Da ist nichts was teuer ist wenn die paar Briefe mit dem ganzen anderen Kram in die Briefkasten gesteckt werden! Alles Augenwischerei um den Bürger noch mehr abzugreifen! unverschämt wie seit vielen Jahren!
ralf
18.09.2025

Antworten

Zuerst sollte die Post es mal schaffen, die Briefe innerhalb des von ihr erhöhten Zeitramens zu liefern und dafür sorgen, dass Briefe überhaupt ankommen. Die Qualität der Zustellung entwickelt sich derzeit in ein Drittes Welt Land mit Mondpreisen. Es kann nicht sein, dass die Preise sich erhöhen und die Zuverlässigkeit immer mehr abnimmt.
cf
18.09.2025

Antworten

Meinung: Wenn die Preise noch ein wenig mehr steigen, dann braucht kein Mensch mehr die Deutsche Post, denn dann kann man auch Briefe als Paket mit DHL versenden. Wäre das nicht schön? Die Post bräuchte sich keine Sorgen mehr über ihre Umsätze machen (weil sie weg ist vom Markt), niemand muss bei Hitzewelle oder Kältewelle, rund um Feiertage, zwischen den Feiertagen oder an Tagen an denen sonst nix los ist, noch Sorgen über mögliche Einnahmeverluste haben...
Peter
18.09.2025
rein wirtschaftlich gibt es zwischen Deutscher Post und DHL keinen Unterschied... Kleine DHL-Pakete werden (neben Maxibriefen und Warenpost usw.) schon länger vom Briefzusteller transportiert.