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Deutsche Post ändert Briefformate ab 2027: Maxibrief wird flacher, Großbrief schwerer

Veröffentlicht: 09.06.2026
imgAktualisierung: 09.06.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
09.06.2026
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ca. 2 Min.
Post-DHL-Logo
Wirestock / Depositphotos.com
Ab 2027 ändert die Deutsche Post Groß- und Maxibriefe. Für viele Online-Händler dürften das keine guten Nachrichten sein.


Die Deutsche Post plant zum 1. Januar 2027 grundlegende Änderungen bei Groß- und Maxibriefen. Für Online-Händler:innen hat das direkte Auswirkungen: Der Versand bestimmter Waren per Maxibrief wird künftig nicht mehr möglich sein.

Die geplanten Neuerungen gehen auf eine Präsentation von Klaus Ehrnsperger, Geschäftsbereichsleiter Produktmanagement Post, beim DVPT-Kongress 2026 zurück. Das berichtet das Portal PaketDa. Noch sind die Änderungen nicht offiziell in Kraft – sie spiegeln aber den aktuellen Planungsstand wider.

Was sich konkret ändert

Der Großbrief wird deutlich aufgewertet: Das zulässige Maximalgewicht steigt von 500 auf 1.000 Gramm, die erlaubte Höhe wächst von 2 auf 3 Zentimeter. Die neuen Abmessungen liegen bei bis zu 35,3 × 25 × 3 Zentimeter.

Beim Maxibrief sieht es anders aus: Zwar steigen Länge und Breite sowie das Maximalgewicht – von bisher 1 auf künftig 2 Kilogramm, ohne Gewichtsaufpreis –, aber die maximale Höhe sinkt von 5 auf 3 Zentimeter. Die bisherige Variante „Maxibrief Plus“, bei der Sendungen nach der Formel Länge + Breite + Höhe ≤ 90 cm verschickt werden konnten, entfällt ersatzlos.

Standard- und Kompaktbriefe sowie Einschreiben sollen unverändert bleiben.

Für Händler:innen bedeutet das: Umstieg auf andere Versandarten

Wer bisher dickere Waren per Maxibrief versendet hat, wird künftig auf alternative Versandwege ausweichen müssen: etwa Päckchen, Paket, DHL Kleinpaket oder die klassische Warensendung (ehemals Büchersendung/BüWa). Letztere dürfte nach Einschätzung von Paketda voraussichtlich weiterhin bis 5 Zentimeter Höhe zulässig sein, da sie gesetzlich zum Universaldienst gehört. Allerdings sind Lieferzeiten von bis zu vier Werktagen – teils länger – nicht für alle Händler:innen und Kund:innen akzeptabel.

Die Deutsche Post begründet die Formatreform mit einer klareren Abgrenzung zwischen Brief- und Paketversand: In der Präsentation heißt es „Klare Trennung Post & Paket → Dokumente und Waren“. Hintergrund dürfte auch die Sortierlogistik sein: Großbriefsortieranlagen verarbeiten Sendungen bis zu einer Dicke von etwa 3,2 Zentimetern maschinell – dickere Sendungen müssen bislang per Hand sortiert werden.

Portoerhöhung noch offen

Wie stark das Porto zum 1. Januar 2027 steigt, ist bislang nicht bekannt. Die Aufwertung des Großbriefs klingt für Versender zunächst positiv – könnte aber durch eine überdurchschnittliche Portoerhöhung wieder relativiert werden. Für Händler:innen lohnt es sich, die endgültigen Konditionen abzuwarten, bevor sie ihre Versandstrategie anpassen.

Artikelbild: https://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 09.06.2026
img Letzte Aktualisierung: 09.06.2026
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

KOMMENTARE
2 Kommentare
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YK
21.06.2026

Antworten

Bis auf Maxi- und Großbriefe haben wir sowieso schon nichts mehr über DHL versendet. Das wird dann jetzt zukünftig auch entfallen. Tja, tschüss DHL! Ihr tut wirklich alles dafür, um eure Kunden loszuwerden :D
KI
10.06.2026

Antworten

Meinung: Portoerhöhung noch offen stimmt nicht! Wird nur noch nicht kommuniziert! Eine weitere Abzocke von DHL / Deutsche Post! Bald übernimmt Amazon auch die Zustellung aller anderen Pakete und Päckchen die nicht über den Marktplatz verkauft wurden! Dann ist der Aufschrei wieder groß! Letztendlich hat DHL mit seiner schändlichen Gier, Amazon dazu ermuntert!!!