In Deutschland werden auch in 2017 mehrere Millionen Quadratmeter Logistikfläche entstehen. Allein Prologis, Inc. und Goodman haben zwei Großprojekte in Angriff genommen. Aber auch im benachbarten Polen tut sich was – die Drogeriekette Rossmann hat angekündigt, das Zentrallager in Lodz zu erweitern.
Der erst vor kurzem veröffentlichte Logistikimmobilien-Seismograph weist für 2016 ein Gesamtvolumen von rund 3,3 Millionen Quadratmeter neu entstandener Logistikfläche aus. Auch wenn damit 2016 knapp hinter dem Rekordjahr 2015 liegt, zeigen die Werte genau eins: Im deutschen Logistikimmobilien-Sektor herrscht viel Bewegung. Und das wird sich auch in 2017 nicht ändern.
Logan Smith, Head of Logistics Investment für Europa bei BNP Paribas Real Estate, ist der festen Überzeugung, dass der Logistikimmobilien-Sektor weiter wachsen muss, um mit technischen Entwicklungen und dem sich verändernden Konsumentenverhalten Schritt zu halten. Noch liegt das Verhältnis der Lagerfläche pro Kopf in Europa lediglich bei einem Drittel des Niveaus in Nordamerika, weswegen sich dadurch spannende Möglichkeiten sowohl für Investoren als auch für Mieter ergeben und das zum einen im Bereich der XXL-Lagerhallen und zu anderen bei zentrumsnahen Objekten.
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