Die Deutsche Post bekommt voraussichtlich sage und schreibe 377 Millionen Euro aus der Bundeskasse zurück. Das Europäische Gericht hat heute gegen die EU-Kommission entschieden und sich für das deutsche Logistikunternehmen ausgeprochen.

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Das Europäische Gericht hat entschieden, dass die Deutsche Post Rückzahlungen in Höhe von 377 Millionen Euro aus der Bundeskasse erhält. Gegen das Urteil kann die Europäische Kommission noch Rechtsmittel beim Europäischen Gerichtshof einlegen. Das nun zumindest vorerst beendete Beihilfeverfahren begann 2007. Grundlegend ging es um die „staatliche Entschädigung, die der Post bei der Privatisierung für die Übernahme der Beamtenversorgung gewährt wurde“, wie es bei der WirtschaftsWoche heißt.
Die Bundesregierung soll der Deutschen Post erheblich zu viel Hilfestellung überwiesen haben, so zumindest der Vorwurf der Europäischen Kommission, weswegen diese 2012 eine Rückzahlung forderte. Die Post reagierte daraufhin und überwies 298 Millionen Euro an den Bund. Zur Vorsorge flossen weitere Summen auf ein Treuhandkonto, wodurch die 377 Millionen zustande gekommen sind. Die Post wehrte sich gleichzeitig aber auch gegen die EU-Kommission.
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