Wegen zu niedriger Preise der Deutschen Post in Sachen Reklamebriefe ist die Bundesnetzagentur hellhörig geworden. Die entsprechende Preisgestaltung sei in Teilen als Dumping einzustufen. Nun wird der Post in den kommenden Tagen wohl eine Abmahnung ins Haus flattern.

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Die Bundesnetzagentur hat ein kritisches Auge auf die Deutsche Post – genauer gesagt auf deren Porto für Reklamebriefe – geworfen. Das Fazit: Die Bundesbehörde ist der Meinung, dass die Preisstruktur teilweise zu niedrig angesetzt ist und damit als Dumping eingestuft werden kann. Im Speziellen geht es um ein Werbeangebot, welches die Deutsche Post sowohl Versandhändlern als auch stationären Einzelhändlern offeriert und mit dessen Hilfe Kunden zielgruppengenau Reklame zugestellt werden soll.
Nach Angaben der FAZ, die sich auch auf Branchenkreise beruft, verlangt die Deutsche Post im Rahmen dieses Services nur 14 Cent je Reklamebrief. Und genau dieser Dumping-Preisgestaltung will die Bundesnetzagentur Einhalt gebieten und den Logistikriesen noch in dieser Woche abmahnen.
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