Mit „Post persönlich“ läuft seit diesem Monat ein Service, der speziell für Senioren, Behinderte oder vorübergehend eingeschränkte Menschen gedacht ist. Bei diesem Programm fungiert der Briefbote nicht nur als Zusteller sondern auch als Retter, der im Notfall Hilfe holen soll.
In Gelsenkirchen und in Mühlheim a. d. Ruhr wird von der Post das Programm „Post persönlich“ getestet. Ziel ist es, älteren oder behinderten Menschen mehr Selbstbestimmtheit zu ermöglichen. Der Service beinhaltet unter anderem, dass der Briefbote täglich im Besuchszeitraum klingelt und sich nach dem Wohlergehen erkundigt. Sollte der Bote niemanden antreffen oder es dem Betroffenen schlecht gehen, alarmiert er den Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Bisher ist der Service, der im Monat durchschnittlich 40,00 Euro kostet – je nach Leistungspaket – nur in Gelsenkirchen und Mühlheim a. d. Ruhr möglich. Wenn sich der Service als praxistauglich erweist, so Achim Gahr – Leiter der Pressestelle Mitte der Deutschen Post DHL – könne das Programm auch auf Leverkusen ausgeweitet werden.
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