„Zone Picking“ soll Picker effizienter und schneller machen
Hautaugenmerk bei den Neuerungen liegt auf der Einführung des sogenannten „Zone Picking“-Systems. Arbeitete bisher ein Kommissionierer eine Bestellung ab und lief dabei durch sämtliche Hallen und Gänge, sollen zukünftig mehrerer Picker an einer Bestellung arbeiten können. Entsprechend bekommen die einzelnen Picker eigene Zonen zugeordnet, in denen sie sich bewegen. Statt eines Auftrages werden künftig mehrere Aufträge gleichzeitig abgearbeitet – wie viele genau hängt dabei von der Größe der Produkte ab. Denn neue Wagen mit festen Sammelkisten bestimmen nun die Anzahl der Produkte, die mit einem Mal gepickt werden können. Das Ziel des „Zone Picking“, für das in Leipzig auch ein neues Schichtsystem eingeführt wurde, besteht darin, die Wege der Picker effizienter zu machen. Dies soll wiederrum die Bearbeitung der Kundenbestellungen beschleunigen.
Für die Einführung des sogenannten „Zone Picking“ wird neben neuer Fördertechnik auch weiteres Personal benötigt. Ditmar Jüngling, Standortleiter des Leipziger Amazon Lagers, erklärt gegenüber dem Logistik Watchblog, dass das Finden der neuen Mitarbeiter kein Problem war, während sich hingegen die Mitarbeitersuche für das Weihnachtsgeschäft in den letzten Jahren schon deutlich schwieriger gestaltet hat.
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