Am 12. Januar hat der Bundesverband Paket und Expresslogistik ein Gutachten vorgestellt, das der Deutschen Post DHL einen unfairen Wettbewerb auf dem Postmarkt vorwirft. So soll die Monopolstellung auf dem Briefmarkt zur Überschuss-Erwirtschaftung genutzt werden, womit andere Bereiche quersubventioniert werden können.
Ungeachtet der vollständigen Liberalisierung des Postsektors nimmt die Deutsche Post AG (DPAG) auf dem Briefmarkt eine beherrschende Stellung ein und verbucht hier etwa 90 Prozent Marktanteil, heißt es in einem Gutachten der Autoren Justus Haucap und Christiane Rehder. Diese Monopolstellung kommt dadurch zustande, dass viele im Briefsektor aktive Unternehmen bei der Endzustellung von Briefen auf die Deutsche Post AG zurückgreifen müssen. Somit kann die Deutsche Post Gewinne in erheblichen Maße generieren, die einerseits kaum reguliert und andererseits möglicherweise für die Quersubventionierung genutzt werden.
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