In Deutschland gehört UPS zwar zu den großen Paketdienstleistern, doch mit Blick auf die Deutsche Post ist noch viel Luft nach oben. Das soll sich zumindest ein Stück weit ändern. Denn das Unternehmen will ordentlich ins Europa-Geschäft investieren und dabei auch das deutsche Netz kräftig stärken und ausbauen.
Um das eigene Geschäft in Europa weiter zu fördern, will UPS Geld in die Hand nehmen. Und zwar ordentlich: Bis ins Jahr 2019 sollen rund zwei Milliarden US-Dollar in das hiesige Netzwerk fließen und ein Vorankommen stützen. Wie DVZ Kep berichtet, hat der UPS-Generalbevollmächtigte Frank Sportolari diese Pläne nun bekannt gegeben. Vor allem der deutsche Standort – und hier besonders Nordrhein-Westfalen – soll von den anstehenden Investitionen stark profitieren.
In Deutschland sollen bestehende UPS-Paketzentren ausgebaut werden. Zudem ist das Logistikzentrum in Herford lediglich bis 2017 angemietet, sodass hierfür noch ein Ausweichstandort gesucht werden muss. Bielefeld-Sennestadt steht wohl in der näheren Auswahl. Außerdem sind auch internationale Standorte wie das kürzlich eröffnete, polnische Paketzentrum in Strykow sowie ein neues, für 2017 geplantes Zentrum bei London Teil der UPS-Strategie.
Kommentar schreiben