Geht es um kostenpflichtige Rücksendungen, sollten Händler auf einige wichtige Punkte achten.
Mit der Zunahme von Einkaufspraktiken wie Bracketing1 und Wardrobing sowie der daraus resultierenden finanziellen Belastung führen derzeit Fashion-Retailer vermehrt kostenpflichtige Rückgaberichtlinien ein. Obgleich die Mehrheit der führenden Online-Shops in Deutschland Warenrücksendungen noch kostenfrei anbietet, haben 12 Prozent bereits Rücksendegebühren erhoben. Das Thema an die „News-Front“ gespült hatten große Shops wie Zara und H&M, die als erste die Einführung von Rücksendegebühren einführten. Seitdem hat sich das Bewusstsein für dieses Thema geschärft und es zeigt sich, dass kostenpflichtige Rücksendungen auch allgemein zunehmen. Wie verhält es sich allerdings mit der Transparenz bei den neuen kostenpflichtigen Rücksenderichtlinien – worauf sollten Händler hierbei achten?

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Rücksendegebühren sind in Deutschland nicht erlaubt. Vermutlich ist das in ganz Europa so.
Die Grundlagen der Retouren sind gesetzlich festgelegt - da gibts also keinen Mangel an Transparenz.
Beide Seiten haben zurück zu geben was sie erhalten haben. Das bedeutet das der Verkäufer nicht nur die, im glauben an ein erfolgreiches Geschäft, investierten Versandkosten, Werbekosten, Personalkosten etc. vergeblich investiert hat da er den vollen Verkaufspreis inklusive hinsendekosten erstatten muss sondern auch das der Kunde die Ware auf seine Kosten zum Verkäufer zurück senden muss - und zwar in dem Zustand wie sie bei erhalt war.
Also eigentlich total simpel.
Das einzige verwirrende sind Verkäufer die in der Vergangenheit die Rücksendekosten übernommen haben und nun nach und nach wieder klar denken und dem Kunden diesen kleinen Teil der Last einer Retourensendung "aufbürden"
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Wie sich eine Händler/Kundenb eziehung rechnen soll, die vornehmlich aus bequemen Retouren und dem Einlösen von Gutscheinen besteht, will sich mir jedenfalls nicht erschließen...
Nach 19 Jahren in diesem Business (Textil) ist unsere Erfahrung:
1. Führte die erste Bestellung zu einer Retoure, liegt die Retourenwahrsch einlichkeit für künftige Bestellungen bereits bei über 50%.
2. Werden 3 Bestellungen nacheinander retourniert, wird aus diesem Kunde nie wieder ein rentabler Kunde, an dem man etwas verdienen kann.
3. Je mehr Artikel Kunden auf einmal bestellen, umso höher ist die Retourenwahrsch einlichkeit. Denn dann ist naheliegend, dass sich der Kunde während der Bestellung eher wenig mit dem einzelnen Artikel beschäftigt hat, wie die Größe ausfällt usw. - sondern einfach mal alles angeklickt hat, was er interessant fand. Und Gr. M passt ja bei Primark auch immer....
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