Nach dem Einstellungshoch während der Coronapandemie folgen nun die Kündigungswellen.
Die Paketzustellfirma UPS hat Ende des vergangenen Jahres angekündigt, 12.000 Arbeitsplätze zu streichen. Grund dafür sind die drastisch gesunkene Nachfrage nach Lieferungen und das abgefallene Sendungsvolumen. Aktuelle Daten zeigen, dass UPS in den letzten drei Jahren insgesamt 43.000 Arbeitsplätze abgebaut hat: Die Mitarbeiterzahl von UPS sank von ihrem Höchststand von 543.000 im Jahr 2020 bis Ende 2023 auf 500.000, was einer Reduzierung um fast 8 Prozent entspricht.
Die Coronapandemie hat zu einem sprunghaften Anstieg von Paketlieferungen geführt, die KEP-Dienste mussten dieser Nachfrage nachkommen. UPS, FedEX und andere Logistiker haben daraufhin ihre Belegschaft massiv aufgestockt. Nun folgt allerdings die Krise nach der Krise: UPS und andere Zustellunternehmen haben ihre betrieblichen Kosten überprüft und Arbeitsplätze abgebaut. Der Konkurrent FedEx hat in seinem Geschäftsjahr 2023 etwa 29.000 Mitarbeiter in den USA entlassen.
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