Der Paketdienst aus den USA verdiente im vierten Quartal deutlich schlechter.
UPS zieht nach einem schlechten Quartalsergebnis drastische Konsequenzen: 12.000 Arbeitsplätze sollen abgebaut und das Lkw-Frachtgeschäft eingehend geprüft werden. Insgesamt wolle der Logistiker seine Kosten um 1 Milliarde US-Dollar senken.
Die eher schleppende Entwicklung im Online-Handel sorgte für schwindende Umsätze: Im vierten Quartal sanken die Erlöse auf 24,9 Milliarden US-Dollar – im letzten Jahr waren sie mit 27,0 Milliarden US-Dollar noch etwa 7,8 Prozent höher ausgefallen. Der Betriebsgewinn lag bei 2,5 Milliarden US-Dollar, ein Rückgang um 22,5 Prozent, teilt das Unternehmen mit.
„Der Markt für kleine Pakete in den USA wird ohne Amazon wahrscheinlich weniger als ein Prozent wachsen“, prognostizierte UPS-CEO Carol Tomé laut Reuters. Für das Gesamtjahr soll der Umsatz zwischen 92 und 94,5 Milliarden US-Dollar liegen – und damit unterhalb der Erwartungen der Analyst:innen, die von 95,57 Milliarden Dollar ausgegangen waren.
Kommentar schreiben
Antworten
--
Anmerkung der Redaktion:
Hallo Oliver, völlig richtig, vielen Dank für den Hinweis. Die Umsatzzahl wurde an entsprechend korrigiert.
Viele Grüße
die Redaktion
Ihre Antwort schreiben