Experten geben ein Update zur Lage rund um den Suezkanal und die Auswirkungen auf internationale Lieferketten.
Die Lieferkettenexperten von Setlog haben jetzt vor Panikmache aufgrund der Krise am Suezkanal gewarnt, wo Huthi-Milizionäre Schiffe angegriffen haben. Ralf Düster, Vorstandsmitglied des IT-Anbieters, betonte, dass Verbraucher die Auswirkungen bei bestimmten Konsumgütern aus Asien aktuell kaum spüren. Setlog analysierte 50 Marken im Bereich schnelldrehender Konsumgüter und stellte fest, dass sich Importe von Deko, Kleidung & Co. aus Fernost durch die Suezkanal-Krise im Schnitt um 3,5 bis sieben Tage verzögern. Viele Schiffe nehmen aufgrund der Situation einen Umweg über das Kap der Guten Hoffnung, was zu längeren Transportzeiten führt.
Importeure gleichen die Verzögerungen allerdings durch frühzeitige Planung, Nutzung von Software zur Verfolgung von Containern und rechtzeitige Reaktion auf Fahrplanänderungen aus. Düster betont, dass viele Importeure auch ihre Strategien überdenken und verstärkt nach effizienteren Routen suchen.
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