DPD sieht sich gezwungen, umfangreiche Einschnitten in der Belegschaft vorzunehmen.
1.400 Arbeitsplätze will der Paketdienst DPD streichen – anteilig gesehen betrifft der Schritt rund jeden siebenten der bisher 9.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens. Das hat der Logistiker nach Angaben der Tagesschau am Donnerstag angekündigt. Die Umsetzung dieser Einsparungsmaßnahme solle im Verlauf der kommenden zwei Jahre erfolgen.
Hintergrund der Entscheidung sind schlechte Geschäfte des Logistikers, der demnach „die Wettbewerbsfähigkeit stärken und die langfristige Leistungsfähigkeit zurückgewinnen“ wolle, heißt es weiter. Laut Unternehmenschef Björn Scheel soll DPD „fit und agil“ für die kommenden Jahre gemacht werden.
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Vergütungen für Retourepakete oder Pakete, die der Kunde im Laden abholt, waren noch nie auskömmlich, bzw am Mindestlohn orientiert; wurden auch seit Jahren nicht erhöht. Bei Preiserhöhungen wird aber auf gestiegene Kosten hingewiesen für Miete, Personal etc. Hat die der Paketshop nicht? Reklamationen werden oft auch nach Wochen nicht bearbeitet. Nur mit sehr guten Kontakten bekommt man Hilfe. Also braucht man sich nicht zu wundern, wenn das Paketaufkommen massiv zurück geht und die Motivation an der Basis fehlt.
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