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Inflationsbedingt: 82 Prozent der Deutschen behalten ihr Auto länger als geplant

Veröffentlicht: 01.12.2023
imgAktualisierung: 01.12.2023
Geschrieben von: Ricarda Eichler
Lesezeit: ca. 2 Min.
01.12.2023
img 01.12.2023
ca. 2 Min.
Altes Auto
Nykonchuk Oleksii / shutterstock.com
Immer mehr Deutsche sparen, wenn es um ihr Auto geht. Das zeigte eine von Ebay beauftragte Studie jetzt.


Auch Reparaturen werden zunehmend selbst in die Hand genommen.

Des Deutschen liebstes Spielzeug ist seit jeher das Auto. So zumindest das Klischee. Doch wo zur Autoliebe oft auch dazugehörte, Geld in das geliebte Stück zu investieren, werden jetzt sogar die Deutschen sparsamer. Denn wie eine aktuelle durch YouGov durchgeführte und von Ebay beauftragte Studie unter 1.028 Auto-Besitzer:innen zeigt, wollen mittlerweile 82 Prozent der Befragten das alte Mobil deutlich länger behalten als geplant. 

Kostendruck drängt zum Selbermachen

Eine Sache, die sich bei der längeren Nutzung eines Autos jedoch nicht vermeiden lässt, sind die im Alter immer öfter auftretenden notwendigen Reparaturen. Doch auch hierbei entstehen oft hohe Werkstattkosten. 26 Prozent der Befragten gaben sodann an, derzeit anstehende Reparaturen aufgrund der verbundenen Kosten aufzuschieben. 

Wer etwas technisch versierter ist oder es sich zutraut, legt dagegen zunehmend selbst Hand an: 41 Prozent ließen verlauten, Reparaturen, die sie früher noch an eine Werkstatt gegeben haben, mittlerweile selbst durchzuführen.

Neben dem technischen Know-how, welches man sich heutzutage an vielen Stellen mithilfe des Internets erarbeiten könnte, bedarf es dabei aber natürlich auch entsprechender Ersatzteile und Reifen. Für derartige Suchen bietet der Ebay Dienst „My Garage“ die Möglichkeit, das eigene Automodell zu hinterlegen – so werden bei Suchanfragen stets nur kompatible Teile angezeigt.

Reifenwechsel verliert angesichts des Klimawandels an Relevanz

Ein weiterer Kostenpunkt, der die meisten Deutschen meist zweimal jährlich in die Werkstatt trieb, ist der Reifenwechsel. Zwar lässt sich auch dieser verhältnismäßig einfach selbst durchführen, doch lehnen immer mehr Menschen diesen auch komplett ab. Wie die Befragung zeigte, planen derzeit 40 Prozent einen Umstieg auf Ganzjahresreifen, um sich das ständige Wechseln künftig zu ersparen. 

Die Gründe hierfür sind unterschiedlich: Für 58 Prozent der Befragten spielen vor allem die Kosten eine Rolle, 38 Prozent sehen die unterschiedliche Bereifung angesichts des milderen Klimas mittlerweile für weniger notwendig. Es bleibt zu hoffen, dass dies keine Fehleinschätzung ist, denn ansonsten kommt der ein oder die andere vielleicht nicht um möglicherweise steigende Versicherungssätze herum.

Die Umfrage fand zwischen dem 3. und 8. November 2023 statt. Befragt wurde ein repräsentativer Bevölkerungsschnitt aus 1.028 Personen zwischen 18 und 65 Jahren. 

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Veröffentlicht: 01.12.2023
img Letzte Aktualisierung: 01.12.2023
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Ricarda Eichler

Ricarda Eichler

Ricarda berichtet über digitale Themen und spricht in Interviews und Podcasts mit spannenden Stimmen aus der Branche.

KOMMENTARE
3 Kommentare
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Stefan
07.12.2023

Antworten

Der Verzicht auf den Reifenwechsel ist riskant, vielleicht sogar dumm. Das hat das Wetter der letzten Wochen gezeigt, bundesweit Schnee. Schon ab +7° bremst ein Sommerreifen deutlich schlechter als ein Winterreifen. Wer in einen Unfall verwickelt ist und argumentieren kann, dass der Unfallgegner keine der Witterung angepasste Bereifung verwendet hat, steht bei der Schadensregulie rung meist deutlich besser da..
Anja
05.12.2023

Antworten

Mein Auto ist 21 Jahre alt und muß auch möglichst noch etliche Jahre halten. Die Auftragslage ist verherrend und die Kosten zu hoch. Ich repariere ohnehin vieles und mache auch viel Upcycling und Zweckentfremdun g von Dingen, um Geld zu sparen, aber die Wirtschaft ist nun mal am A.......
B.E
04.12.2023

Antworten

Ja, watt ham'die denn: ist doch so schön "nachhaltig" seine alten Sachen solage wie es geht noch zu nutzen.

Ein EAuto halten viele villeicht auch noch nicht so sehr ausgereift, wer möchte schon ca eine Stunde "tanken". Dann noch die Androhung einer Stromreduktion in Stoßzeiten, wo man auf "Edgetempo" dann nochmal doppelt so lange braucht, OMG