Über die Weihnachtszeit will sich die DHL mit Kräften aus dem Ausland verstärken.
Die DHL Group hat gerade erst ein schwieriges Quartal hinter sich gebracht. Sowohl die Umsätze als auch der Gewinn sind zurückgegangen, außerdem musste die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr herabgesetzt werden. Neben der schwachen Weltkonjunktur kämpft der Bonner Logistiker außerdem weiterhin mit einem erhöhten Personalnotstand. Im vergangenen Herbst waren die Probleme so groß, dass Briefe teilweise wochenlang nicht ankamen und das Unternehmen die Corona-Notfallpläne wieder aus der Schublade kramen musste.
Um dennoch das bevorstehende und wichtige Weihnachtsgeschäft bewältigen zu können, setzt die DHL Group jetzt auf Arbeitskräfte aus dem Ausland. „Wir rekrutieren Arbeitskräfte vorwiegend in Deutschland, aber teilweise auch im Ausland, vor allem in Rumänien und in Polen“, wird Nikola Hagleitner, Postvorstand für Paket und Brief bei der Welt zitiert. Rund 10.000 zusätzliche Arbeitskräfte sollen dafür sorgen, dass die zusätzlichen Paketmengen rund um den Black Friday und die Weihnachtsfeiertage rechtzeitig bei den Kunden ankommen.
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