Das Landesumweltamt in Brandenburg blockiert vorerst den weiteren Fabrikausbau von Tesla. Der entsprechende Antrag muss nachgebessert werden.
An der Tesla-Fabrik in Grünheide in Brandenburg gibt es weiter Kritik. Tesla plant, die Produktionskapazität von derzeit geplanten 500.000 Autos pro Jahr auf eine Million zu verdoppeln. Aktuell werden etwa 250.000 Elektrofahrzeuge jährlich gebaut. Um die Kapazität zu erhöhen, hat Tesla Ausbauanträge beim Land Brandenburg eingebracht, doch die sind dem Landesumweltamt Brandenburg zufolge offenbar ungenügend.
Der Elektroautobauer wurde aufgefordert, die Antragsunterlagen nachzubessern bzw. zu verbessern, wie der Spiegel berichtet. Tesla behauptet etwa, die Stickstoffbelastung im EU-Natur- und Landschaftsschutzgebiet sei unbedenklich. Dafür fehlen aber Nachweise. Umweltschützer kritisieren die Tesla-Fabrik seit jeher, weil sie teilweise in einem Wasserschutzgebiet liegt. Eigentlich will Tesla mit dem Ausbau noch im ersten Halbjahr 2024 beginnen und diesmal so weit wie möglich auf vorzeitige Zulassungen verzichten.
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