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Experten fordern Zerschlagung der Deutschen Bahn

Veröffentlicht: 04.07.2023
imgAktualisierung: 04.07.2023
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 2 Min.
04.07.2023
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ca. 2 Min.
Deutsche Bahn Logo Gebäude
Frederick Hornung / Shutterstock.com
Die Monopolkommission fordert jetzt erneut die Zerschlagung der Deutschen Bahn. Dies soll für mehr Wettbewerb sorgen.


Der Bahn-Bereich braucht mehr Wettbewerb, dafür soll die Aufspaltung der Deutsche Bahn sorgen.

Schon länger steht die Frage im Raum, wie es mit dem Deutsche-Bahn-Konzern weitergehen soll. Über einen Verkauf der Tochterfirma DB Schenker wird immer wieder spekuliert, Ende letzten Jahres gab es sogar Gerüchte, dass die DHL Group Interesse am Kauf des Logistikers hätte. Nun äußerte sich auch die Monopolkommission, welche die Bundesregierung in Wettbewerbsfragen berät, und schlägt eine Zerschlagung des Konzerns vor. „Der Deutsche-Bahn-Konzern muss umgebaut werden“, heißt es von Jürgen Kühling, Vorsitzender der Monopolkommission, laut der Tagesschau bei der Süddeutschen Zeitung. „Die geplante Umstrukturierung ist ein guter Schritt in Richtung Entflechtung. Der große Gewinner muss am Ende die Schiene sein.“

Wettbewerb auf der Schiene stärken

Schon länger appelliert die Monopolkommission für eine Aufspaltung des Staatskonzerns. Die Aufteilung in eine Infrastrukturgesellschaft sowie in Transportsparten sollen vor allem für mehr Wettbewerb und Qualität auf der Schiene sorgen, was letztendlich auch den Reisenden zugute kommt. In der Vergangenheit mussten Bahnreisende immer wieder viel Geduld mitbringen, Streiks, viele Baustellen und zahlreiche Verspätungen ließen den Unmut der Verbraucher wachsen. Geht es nach den Plänen der Kommission, werden die Bereiche Netz, Bahnhöfe sowie die Energiesparte aus dem DB-Konzern herausgelöst und in einer Infrastruktur GmbH des Bundes gebündelt. Die Bereiche Nahverkehr, Fernverkehr und Gütertransport sollen in verschlankter Form in der Hand der Deutschen Bahn verbleiben.

Ziel ist es außerdem, dass sich der Investitionsstau beim Konzern, der nach Angaben von Jürgen Kühling über Jahre unterfinanziert gewesen ist, endlich auflöst. Ab dem kommenden Jahr ist eine umfassende Generalsanierung wichtiger Strecken in Planung. Dies wird allerdings nicht von heute auf morgen geschehen, es benötige dafür „einen langen Atem“, so Kühling weiter. 

Veröffentlicht: 04.07.2023
img Letzte Aktualisierung: 04.07.2023
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Corinna Flemming

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